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Gletschertauchen : Ein Platz zum Staunen

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„Mich interessieren die schwierigen Orte. Ihre Magie zu finden macht das Erleben intensiv“, sagt Anna von Boetticher. Bild: Alex Dawson

Tauchen. Im Gletscher. Verrückt? „Eines der irrsten Erlebnisse, die ich unter Wasser jemals hatte“, sagt Anna von Boetticher, die im Apnoetauchen eine Klasse für sich darstellt und stets neue Reize sucht.

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          Mit gewöhnlichen Maßstäben lässt sich dieses Leben nicht vermessen. Anna von Boetticher, 50 Jahre alt, hat in München Theaterwissenschaft, Komparatistik und Spanisch studiert, später in London Kunstgeschichte beim Auktionshaus Christie’s. In Kreuzberg führte sie einen Buchladen. Sie ist die beste deutsche Apnoetaucherin, kann die Luft sechs Minuten anhalten und hat in ihrer gefährlichen Sportart Dutzende Rekorde aufgestellt, deutsche und internationale. Mit einem Atemzug kann sie mehr als 100 Meter tief tauchen.

          Seit 2015 ist sie Ausbilderin bei der Bundeswehr, zeigt Kampfschwimmern, Minentauchern und U-Boot-Besatzungen die Kunst des Freitauchens, zeigt ihnen, wie man Notsituationen unter Wasser überleben kann. Im kommenden Herbst wird sie einen Lehrgang bei der Eliteeinheit der amerikanischen Marine leiten, den US Navy Seals.

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