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Spitzensport mit Kind : Mehr Chancen für Mütter

  • -Aktualisiert am

Fast genau ein Jahr nach der Geburt ihrer zweiten Tochter gewinnt Tatjana Maria in Bogotá. Bild: EPA

Als Mutter zweier Kinder gewinnt die Deutsche Tatjana Maria das WTA-Turnier in Bogotá. Aber Spitzensport mit Kind, das ist kaum vereinbar. Vereine und Verbände sollten mehr helfen.

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          Kinder zu bekommen ist hart. Eine Schwangerschaft verändert den Körper, die Geburt ist schmerzhaft, und sind die Kleinen erst einmal auf der Welt, stellen viele Frauen fest: Familie und Beruf lassen sich nicht so gut vereinbaren, wie sie sich das vorgestellt hatten. Das gilt nicht zuletzt im Leistungssport mit täglichem Training und Wettkämpfen in aller Welt. Für viele Spitzensportlerinnen bedeutet die Geburt eines Kindes oft das Ende ihrer Karriere.

          Am Sonntag hat Tatjana Maria als erste Mutter mit zwei Kindern seit der Jahrtausendwende ein Profi-Tennisturnier gewonnen. Fast genau ein Jahr nach der Geburt ihrer zweiten Tochter gewann die 34 Jahre alte Deutsche in Bogotá den zweiten Titel des Frauentennis-Verbandes (WTA) in ihrer Karriere. Damit ist Maria ein Vorbild. Sie zeigt, dass Leistungssport auch mit Kindern möglich ist. Sie steht für eine neue Generation Athletinnen, die auch nach der Babypause Höchstleistungen erbringt.

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