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Synchronspringen : Punzel und Hentschel gewinnen Gold

  • Aktualisiert am

Synchron zum Sieg: Lena Hentschel und Tina Punzel Bild: dpa

„Wir waren immer knapp dran am Gold“, sagt Tina Punzel, nachdem sie gemeinsam mit Lena Hentschel bei der EM im Synchronspringen zeigte, „dass wir auch Gold gewinnen können“.

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          Tina Punzel und Lena Hentschel haben bei den Schwimm-Europameisterschaften in einem wahren Wassersprung-Krimi den nächsten Titel für das deutsche Team in Budapest gewonnen. Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett gewann das Duo aus Dresden und Berlin mit 307,29 Punkten und einem Mini-Vorsprung von 0,09 Zählern vor den Italienerinnen Elena Bertocchi und Chiara Pellacani.

          „Wir waren immer knapp dran am Gold und haben heute gezeigt, dass wir auch Gold gewinnen können“, sagte die 25-jährige Punzel und erinnerte an vergangene Wettkämpfe. „Wir sind stolz und sehr glücklich.“ Auch die sechs Jahre jüngere Hentschel jubelte. „Es war ein echt toller Wettkampf“, sagte sie und betonte nach Weltcup und EM: „Der krönende Abschluss der Reise ist unglaublich.“

          Timo Barthel konnte am Tag nach Bronze zusammen mit Patrick Hausding im Synchronspringen auch ohne Edelmetall mit Rang vier beim Turmspringen zufrieden sein. Der erst 16-jährige Jaden Eikermann belegte Platz sieben. Der Sieg ging an Aleksander Bondar aus Russland.

          Für Punzel war es die vierte Medaille und der zweite Titel in Budapest, die Wasserspringer insgesamt freuten sich schon über achtmal Edelmetall. Mit viermal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze waren die Wasserspringer sogar noch besser als bei der umjubelten Heim-EM 2014 in Berlin. Damals hatten sie dreimal Gold, dreimal Silber und viermal Bronze gewonnen.

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