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Wellenreiten : Surf-Weltmeister wehrt Haiattacke ab

Mit viel Glück und noch mehr Mut übersteht Mick Fanning die Hai-Attacke unverletzt. Bild: AFP

Mitten im Finale eines Surf-Wettkampfes vor der Küste von Südafrika ist der frühere Weltmeister Mick Fanning von einem Hai attackiert worden. Es kommt zu einem spektakulären Kampf.

          Bei einem Wettkampf der World Surfing League (WSL) vor der Küste Südafrikas wäre es beinahe zu einem tragischen Unglück gekommen. Der frühere Surf-Weltmeister Mick Fanning wurde am Sonntag im Finale des Wettbewerbs in Jeffreys Bay von einem Hai angegriffen. Der 34 Jahre alte Australier setzte sich mit Händen, Füßen und seinem Surfbrett zur Wehr und konnte den Hai in die Flucht treiben.

          Cai Tore Philippsen

          Leitender Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET

          Auch der zweite Finalist, der Australier Julian Wilson, blieb unverletzt. Beide Sportler wurden von Jetskis aus dem Wasser geholt. Der Wettkampf, der zur weltumspannenden WSL-Serie gehört, in der die besten Wellenreiter um den Weltmeistertitel kämpfen, wurde abgebrochen. Das Preisgeld und die Weltranglistenpunkte werden zwischen den beiden Finalisten geteilt.

          Er habe instinktiv gefühlt, dass etwas hinter ihm war, sagte Fanning. „Und dann kam der Hai und griff mich an. Ich wurde unter Wasser gezogen. Dann ließ er mich los, und ich schlug um mich.“ Das Band (Leash), das den Wellenreiter mit seinem Brett verbindet, wurde von dem Hai durchgebissen. 

          „Wir sind unglaublich dankbar, dass niemand ernsthaft verletzt wurde“, sagte der WSL-Vorsitzende Paul Speaker. „Micks schnelle Reaktion in dieser schrecklichen Situation kann man nur als heldenhaft bezeichnen.“ Auch die Sicherheitsleute auf den Jetskis und auf dem Schlauchboot hätten vorbildlich reagiert. Nach einem Gespräch mit den beiden Finalisten entschied sich die Wettkampfleitung zum Abbruch und zur Punkteteilung.

          Jeffreys Bay in der Nähe von Port Elizabeth ist nach Informationen des Magazins „Surfer“ eine für Hai-Angriffe berüchtigte Küste. Doch bei einem Wettkampf der WSL hat es noch nie zuvor einen Haiangriff gegeben.

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