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Volleyball der Frauen : Stuttgart nach dramatischem Finale erstmals Meister

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Am Ende reicht es für Stuttgart: Die Schwäbinnen um Paige Tapp besiegen den SSC Schwerin im Finale um die deutsche Meisterschaft. Bild: dpa

Ein Finale, das an Spannung kaum zu überbieten war: Nach fünf Finals mit fast der Maximalzahl an Sätzen werden die Stuttgarter Volleyballerinnen erstmals Meister. Rekordsieger Schwerin muss sich denkbar knapp geschlagen geben.

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          Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart sind zum ersten Mal deutscher Meister. Nach zuvor vier Jahren als Vizemeister gewannen die Stuttgarterinnen am Samstagabend vor heimischen Publikum das entscheidende Final-Duell mit Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin 3:2 (25:12, 25:20, 14:25, 24:26, 15:11) und entschieden die Serie mit 3:2 Siegen für sich. Beide Mannschaften standen sich zum dritten Mal nacheinander im Meisterschaftsfinale gegenüber. 2017 und 2018 hatte Schwerin jeweils gewonnen. 2015 und 2016 war Stuttgart am Dresdner SC gescheitert.

          Zwei Tage nach dem 0:3 in Schwerin und der vergebenen ersten Chance auf den Titelgewinn in dieser Saison kam die Mannschaft von Trainer Giannis Athanasopoulos vor 2251 Zuschauern in der ausverkauften Scharrena gut in die Begegnung. Auch im zweiten Durchgang zeigten sich die Gastgeberinnen überlegen, wenn auch nicht mehr so dominant wie noch im ersten Satz. Im dritten Durchgang kamen dann die Mecklenburgerinnen zurück, gingen gleich zu Anfang in Führung und gewannen den Durchgang mit elf Punkten Vorsprung.

          Der vierte Satz wurde spannend mit ständig wechselnder Führung. Nur zwei Punkte waren die Gastgeberinnen bereits vom Titelgewinn entfernt, mussten dann aber doch noch den Satzausgleich hinnehmen.  Am Ende behielten die Stuttgarterinnen allerdings die Nerven und belohnten sich nach 1:42 Stunden mit der ersten Meisterschaft ihrer Vereinsgeschichte. Besonderen Anteil an dem Erfolg hatte die stark agierende Diagonalangreiferin Krystal Rivers.

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