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Radsport : Schlimmer Massensturz bei Belgien-Tour

  • Aktualisiert am

Der Belgier Stig Broeckx liegt im Koma (Archivbild vom 25. Mai 2016). Bild: Picture-Alliance

Im März starb Radprofi Antoine Demoitié beim Rennen Gent-Wevelgem. Nun gibt es bei der Belgien-Rundfahrt einen schweren Massenunfall, der durch zwei Motorräder verursacht wird.

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          Nach einem durch zwei Begleitmotorrädern verursachten Massensturz ist die dritte Etappe der 86. Belgien-Rundfahrt abgebrochen worden. 19 Fahrer wurden in dem Crash verwickelt. Am schlimmsten erwischte es den Belgier Stig Broeckx, der mit Verdacht auf einen Schädelbruch im Krankenhaus von Aachen im Koma liegt. Das berichtet die belgische Zeitung „Het laatste Nieuws“. Neben Broeckx mussten demnach vier weitere Fahrer ins Krankenhaus gebracht werden, darunter auch der Schwede Fredrik Ludvigsson vom deutschen Team Giant-Alpecin. Er erlitt einen Kahnbeibruch und wird rund neun Wochen ausfallen.

          Rund 65 Kilometer vor dem Ziel soll es auf einer Abfahrt zu einer Kollision von zwei Motorrädern – eines davon habe am Straßenrand gestanden – gekommen sein. Beide Maschinen rutschten in das Feld und erfassten die Fahrer. Das Rennen wurde zunächst neutralisiert und schließlich abgebrochen.

          Für Broeckx war es bereits der zweite schlimme Rennunfall mit einem Motorrad in diesem Jahr. Im Februar hatte der Lotto-Soudal-Teamkollege von André Greipel beim Rennen Kuurne-Brüssel-Kuurne einen Schlüsselbeinbruch erlitten. Wenige Wochen später war es zu einem weiteren tragischen Unfall mit einem Begleitfahrzeug gekommen. Beim Halbklassiker Gent-Wevelgem kam der belgische Radprofi Antoine Demoitié ums Leben, nachdem er von einem Motorrad erfasst wurde.

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