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Start der Bundesliga : So viel Basketball-Talent wie nie

Nationalspieler aus der Bundesliga: Maodo Lô, Spielmacher von Alba Berlin. Bild: Reuters

Vor der Saison und mit Blick auf die Heim-EM fragt sich nicht nur der neue Basketball-Bundestrainer: Wie gut sind die deutschen Spieler, die in Deutschland spielen?

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          Die Liste, die für die nahe Zukunft der deutschen Basketballnationalmannschaft maßgeblich ist, liegt in einem Haus in Finnland. Dort wohnt momentan noch Gordon Herbert, 62 Jahre alt, ein Trainer aus Kanada, den der Deutsche Basketball Bund (DBB) in diesem Monat als neuen Bundestrainer für die Männer vorgestellt hat. Er wird daher mit seiner Liste nach Hagen ziehen. Was aber steht auf dieser eigentlich? „Einen Moment, bitte“, sagt Herbert am Telefon. Man hört Papier rascheln. „Also“, sagt er ein paar Sekunden später – und fängt an, über die 45 Namen zu reden, die er aufgelistet hat.

          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Es ist ein mutiges Ziel, das Herbert für seine erste Basketballsaison als Bundestrainer ausgerufen hat. Im September 2022 richtet sein neuer Arbeitgeber die Europameisterschaft mit aus. Vorrunde in Köln, Endrunde in Berlin. Und Herbert will eine Medaille. Er wird dafür einen Turnierkader aus den 45 Spielernamen zusammenstellen, die auf seiner Liste stehen. In den vergangenen Wochen hat er mit allen Kontakt aufgenommen. Manche von ihnen wird er auch in den nächsten Wochen und Monaten fast nur auf dem Bildschirm sehen, vor allem die 20, die im Ausland spielen, auch in den zwei anspruchsvollsten Ligen des Planeten, der nordamerikanischen NBA und der europäischen EuroLeague. Manche dafür aber auch live in der Halle.

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