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Weltrekord wackelt : Duplantis nähert sich Bubka auch im Freien

  • Aktualisiert am

Keine Angst vor Höhe und dunklen Wolken: Armand Duplantis Bild: EPA

Der schwedische Überflieger Duplantis steigert sich im Stabhochspringen immer höher hinaus. Mit seiner persönlichen Bestmarke kratzt er nun an Bubkas Uralt-Weltrekord.

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          Der schwedische Hallen-Weltrekordler Armand Duplantis hat beim Meeting in Lausanne im Stabhochsprung seinen Status als „König der Lüfte„ abermals untermauert und seinen zwölften Sieg in Serie perfekt gemacht. Beim hochklassigen Wettbewerb der Diamond League auf dem Place de L'Europe im Herzen der Stadt meisterte der Europameister von Berlin 6,07 Meter. Damit stellte der erst 20-jährige Ausnahmeleichtathlet am Mittwochabend eine persönliche Bestleistung auf. Dem Weltrekord im Freien, den der Ukrainer Sergej Bubka mit 6,14 Meter seit 1994 hält, kommt er immer näher.

          In Lausanne beendete Duplantis den Versuch, mit 6,15 Meter einen neuen Rekord aufzustellen, allerdings nach dem ersten Versuch. In der Halle schaffte er im Februar mit 6,18 Meter bereits eine Weltrekordhöhe. Zweiter wurde Weltmeister Sam Kendricks (USA) mit starken 6,02 Meter vor Olympiasieger Braz Thiago aus Brasilien (5,72 Meter) und dem Franzosen Renaud Lavillenie (5,72).

          Während Kendricks bereits bei 5,32 in die Konkurrenz einstieg, griff Duplantis erst bei 5,62 erstmals zum Stab. Kendricks lieferte dem Favoriten in der Folge einen großen Kampf. Er meisterte ab 5,72 alle Höhen im ersten Versuch, ehe erst bei der Jahresweltbestleistung von 6,07 Schluss war

          Bei den Frauen siegte die Schwedin Angelica Bengtsson mit 4,72 Meter vor Holly Bradshaw aus Großbritannien, die 4,64 Meter überqueren konnte. Dritte wurde die Schweizerin Angelica Moser mit ebenfalls 4,64 Meter. 

          Bei dem „Marktplatz-Springen“, das in der Corona-Krise als Ersatz für das eigentlich vorgesehene Diamond-League-Meeting veranstaltet wurde, ging es um ein Preisgeld von 300.000 Franken (rund 281.000 Euro). Frauen und Männer wechselten sich mit ihren Versuchen ab. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start. Insgesamt waren 1000 Besucher zugelassen.

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