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Sport kompakt : Mills selbstbewusst, Behrmann auf Jobsuche

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Tennisspielerin Mona Barthel trifft im Viertelfinale des Hartplatz-Turniers im kanadischen Québec auf Barbora Zahlalova Strycova. Die Tschechin gewann am Mittwoch (Ortszeit) gegen Tatjana Malek aus Bad Saulgau mit 6:3, 6:3 und verhinderte damit ein deutsches Duell im Kampf um den Einzug ins Halbfinale. Die 22-jährige Neumünsteranerin Barthel hatte sich zuvor bei dem mit 220 000 Dollar dotierten Turnier mit 6:2, 6:1 gegen Petra Rampre aus Slowenien durchgesetzt. Ausgeschieden ist dagegen Annika Beck. Die Leverkusenerin verlor gegen die Französin Kristina Mladenovic mit 6:4, 4:6, 3:6.

Der deutsche Tennisprofi Cedrik-Marcel Stebe eröffnet an diesem Freitag um 11.30 Uhr für das deutsche Tennis-Team das Davis-Cup-Relegationsspiel gegen Australien. Stebe trifft in Hamburg auf Bernard Tomic, wie die Auslosung an diesem Donnerstag ergab. Anschließend tritt im zweiten Einzel Florian Mayer gegen den ehemaligen Weltranglisten-Ersten Lleyton Hewitt an. Für das Doppel am Samstag nominierte Teamchef Patrik Kühnen das Duo Philipp Petzschner und Benjamin Becker. Australiens Kapitän Patrick Rafter bietet Chris Guccione und Hewitt auf.

Golf-Legende Arnold Palmer hat in Washington die Goldene Ehrenmedaille des Kongresses verliehen bekommen. Der mittlerweile 83-Jährige, der in seiner Karriere sieben Major-Titel und insgesamt über 80 Profi-Turniere gewonnen hatte, wurde für seine Verdienste um den Sport und das Land ausgezeichnet, die er als außergewöhnlicher und fairer Sportsmann vertreten habe. Palmer ist erst der sechste Sportler, dem diese Ehre zuteil wurde. Zuvor hatten die Baseballer Roberto Clemente und Jackie Robinson, Leichtathlet Jesse Owens, Boxer Joe Lewis und Golfer Byron Nelson die Medaille erhalten. Neben der Freiheitsmedaille des Präsidenten gilt sie als höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten.

Selbstbewusster Trainer: Glen Mills neben Usain Bolt

Glen Mills hat sich zum besten Sprinttrainer aller Zeiten erklärt. Der Coach von Leichtathletik-Weltstar Usain Bolt, 100-m-Weltmeister Yohan Blake und den anderen schnellen Männern von Jamaika, sagte laut der in Kingston erscheinenden Tageszeitung „Jamaica Gleaner“ süffisant: „Ich habe die Geschichtsbücher studiert, aber ich fand keinen anderen Sprinttrainer, dessen Athleten bei Olympia fünf von sechs Medaillen über 100 und 200 m gewonnen haben.“ In die Phalanx der schnellen Männer vom Racers Track Club aus Kingston waren in London nur die US-Amerikaner um Justin Gatlin (Bronze) eingebrochen, da Jamaikas Ex-Weltrekordler Asafa Powell mal wieder Probleme hatte in einem wichtigen 100-m-Rennen (Achter). Über 200 m hatten die Männer um Bolt, der den Dreifach-Sieg von Peking 2008 beim 4x100-m-Triumph wiederholte, alle Medaillen gewonnen. Bolt erhielt in Kingston von Jamaikas Sportministerin Natalie Neita-Headley ein ganz besonderes Kompliment: „Er ist der am größten gefeierte Athlet in der Geschichte der Leichtathletik.“

Die Nordamerikanische Eishockey Liga (NHL) steht wieder einmal vor einer Zerreißprobe. In einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den Klubbesitzern und der Spielergewerkschaft konnten sich beide Seiten an diesem Mittwoch (Ortszeit) nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen. Es droht eine Verschiebung des Saisonstarts. Es wäre der dritte Lockout (Aussperrung der Spieler) in den vergangenen 18 Jahren. Bis zum Samstag bleibt Zeit, um noch einen Konsens zu finden. Die neue Spielzeit soll planmäßig am 11. Oktober beginnen. Zuletzt hatte die Spielergewerkschaft einen Tarifvorschlag unterbreitet, den die Vereinsbosse als inakzeptabel ablehnten. Ein Gegenvorschlag der Klub-Eigner fand indes keine Zustimmung bei der Gewerkschaft. Ein Termin für ein weiteres Treffen steht noch aus.

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