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Mega-Gagen in Amerikas Sport : Die Millionen-Deals der „Superagenten“

  • -Aktualisiert am

Bryce Harper (Mitte) bekommt einen neuen Millionen-Vertrag bei den Philadelphia Phillies, sein Agent Scott Boras (rechts) verdient und freut sich mit. Bild: USA TODAY Sports

Die Preise in Amerikas Mannschaftssport erreichen astronomische Höhen. Im Baseball übertrifft ein Deal nun den bisher lukrativsten Vertrag. Das liegt auch an einem „Superagenten“ – mit dem manch ein Klub gar nicht mehr reden will.

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          Seine Tage beginnen früh. Denn anders ist sein Pensum nicht zu schaffen. Besonders nicht, wenn man in Kalifornien lebt und Klienten hat, die über alle Zeitzonen des nordamerikanischen Kontinents verstreut sind. Das bedeutet: Aufstehen um fünf Uhr, eine Stunde Fitnesstraining, Duschen, Anziehen und ein kurzes Frühstück danach. Und dann geht’s los.

          Was im Leben von Scott Boras heißt: mit anderen Menschen reden. Ganz viel reden. Eigentlich wollte er Profi-Baseballer werden. Aber als sich das zerschlug, fand er über Umwege die zweitbeste Lösung. Eine, die finanziell sogar die weitaus bessere ist. Boras wurde Spieler-Agent und erarbeitete sich binnen weniger Jahre seinen eigenen Platz in der Ruhmeshalle des kommerziellen amerikanischen Sports: Man nennt den 66jährigen einen „Superagenten“. Seine Scott Boras Corporation mit Sitz in Newport Beach hat mehr als 150 Spieler unter Vertrag und 75 Angestellte.

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