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Spanien-Rundfahrt : Roberto Heras zum vierten Mal Gesamtsieger

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Wieder erfolgreich: Roberto Heras Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Lokalmatador Roberto Heras hat zum vierten Mal die Spanien-Rundfahrt gewonnen und damit einen Rekord aufgestellt. Der 31jährige Teamkapitän von Liberty Seguros ließ sich den Triumph auf der Schlußetappe in Madrid nicht mehr nehmen.

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          Lokalmatador Roberto Heras hat zum vierten Mal die Spanien-Rundfahrt gewonnen und damit einen Rekord aufgestellt. Der 31jährige Teamkapitän von Liberty Seguros ließ sich den erneuten Triumph nach seinen Erfolgen von 2000, 2003 und 2004 am Sonntag auf der Schlußetappe in Madrid wie erwartet nicht mehr nehmen.

          Als zweiter Fahrer nach dem Schweizer Tony Rominger (1992 bis 1994) schaffte Heras mit drei aufeinander folgenden Siegen den Titel-Hattrick. Beim Tagessieg von Sprint-As Alessandro Petacchi, der Erik Zabel (Unna/T-Mobile) und Heinrich Haussler (Cottbus/Gerolsteiner) auf die Plätze zwei und drei verwies, genügte Heras ein Platz im Hauptfeld, um seinem Vorsprung von 4:36 Minuten auf den zweitplazierten Russen Denis Mentschow (Rabobank) zu behaupten.

          Uwe Peschel bester deutscher Fahrer

          Gesamt-Dritter wurde Carlos Sastre (CSC/4:54 Minuten zurück), auf den siebten Platz kam T-Mobile-Fahrer Oscar Sevilla (beide Spanien/13:22). Im Finish des 144 Kilometer langen 21. Teilstücks mußte sich Zabel zum vierten Mal bei dieser Vuelta mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Haussler, der am Freitag für den einzigen deutschen Tagessieg gesorgt hatte, war gegen Petacchi ebenfalls chancenlos. Der Italiener holte sich damit seinen fünften Etappenerfolg und seinen insgesamt 17. bei der Spanien-Rundfahrt.

          Heras hatte den letzten Angriff seiner Gegner im Zeitfahren am Samstag bravourös abgewehrt. Der frühere Helfer von Lance Armstrong war als Zweiter im Kampf gegen die Uhr über 38,9 Kilometer von Guadalajara nach Alcala de Henares nur 0,6 Sekunden langsamer als Sieger Ruben Plaza (Comunidad Valenciana), ließ aber Mentschow (Vierter) und Sastre (Dritter) hinter sich. Sevilla hatte als 22. des Tages mit 2:09 Minuten Rückstand seinen sechsten Platz in der Gesamtwertung an Plaza verloren. Als bester Deutscher war Gerolsteiner-Fahrer Uwe Peschel (Scheidegg) mit 2:15 Minuten Rückstand auf dem 24. Rang gelandet.

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