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Spanien-Rundfahrt : Petacchi sprintet Zabel wieder davon

  • Aktualisiert am

Zweiter Etappensieg für Petacchi Bild: REUTERS

Für Erik Zabel führt auch bei der Spanien-Rundfahrt bisher kein Weg an Alessandro Petacchi vorbei. Der Profi aus Unna verpaßte am zweiten Tag nacheinander im Massensprint einen Etappensieg gegen seinen künftigen Teamkollegen.

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          Für Erik Zabel führt auch bei der 60. Spanien-Rundfahrt bisher kein Weg an Alessandro Petacchi vorbei. Der Radprofi aus Unna verpaßte am Dienstag am zweiten Tag nacheinander im Massensprint einen Etappensieg gegen seinen künftigen Teamkollegen. Der Italiener siegte auf der längsten Etappe über 232,2 Kilometer von Ciudad Real nach Argamasilla de Alba knapp, aber letztlich sicher vor dem Norweger Thor Hushovd und Zabel, der am Montag in Puertollano Zweiter geworden war.

          Die Gesamtwertung führt auch nach dem vierten Tagesabschnitt der Australier Bradley McGee an. Für Petacchi war es schon der insgesamt 14. Tagessieg bei der Vuelta, Zabel muß dagegen weiter auf seinen sechsten Erfolg warten. Der T-Mobile-Kapitän wies in seiner letzten Rundfahrt für den Bonner Rennstall aber erneut seine derzeit gute Form nach und distanzierte unter anderen die sprintstarken Belgier Tom Steels und Tom Boonen. Sie landeten auf den Plätzen fünf beziehungsweise acht.

          Zeitweise elfeinhalb Minuten vor dem Feld

          Das Renngeschehen bestimmte zunächst ein Ausreißerquartett, das sich nach 18 Kilometern gebildet hatte. Die Franzosen Sébastien Joly, Christophe Edaleine und Fréderic Finot sowie der niederländische Meister Leon van Bon, der jedoch später wieder zurückfiel, fuhren zeitweise elfeinhalb Minuten vor dem Feld. Bei erneut glühender Hitze forcierten die Mannschaften der stärksten Sprinter rechtzeitig das Tempo.

          Gut 20 Kilometer vor dem Ziel formierte sich nach einer Attacke von Torsten Schmidt vom Team Gerolsteiner noch einmal ein Flucht-Trio, zu dem noch der Luxemburger Benoit Joachim und der Spanier Luis Pasamontes gehörten. Der Vorsprung von einer halben Minute genügte auf den letzten zehn Kilometern aber ebenfalls nicht.

          Die fünfte Etappe führt am Mittwoch über 176 Kilometer vor Alcázar de San Juan nach Cuenca, bevor am Donnerstag mit der ersten Bergankunft die Favoriten erstmals richtig gefordert sind.

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