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Schlüsselbeinbruch beim Surfen : Wellinger bittet um Verständnis für Australien-Flug

  • Aktualisiert am

Pechvogel: Michael Wellinger erleidet einen Schlüsselbeinbruch. Bild: dpa

Erst verletzt beim Skispringen, nun beim Surfen: Skisprung-Olympiasieger Wellinger erleidet einen Schlüsselbeinbruch. Er bittet seine Fans um Verständnis, dass er trotz der Corona-Krise in Australien bei seiner Schwester weilte.

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          Doppelte Zwangspause für Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger: Der Ruhpoldinger, der nach einem Kreuzbandriss an einem Comeback arbeitet, hat sich im Australien-Urlaub einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Kurz vor der ohnehin schwierig zu arrangierenden Rückreise nach Deutschland erwischte es den 24-Jährigen beim Surfen, noch in Australien wurde er operiert.

          „Auch wenn ich mir das Zuhausebleiben anders vorgestellt habe, muss ich einen meiner Flügel erstmal ruhig halten. Nachdem ich mir beim Surfen das Schlüsselbein gebrochen habe, habe ich mich Down Under gleich wieder zusammenflicken lassen - alles gut gegangen“, schrieb Wellinger, der in Deutschland ohnehin mit großen Trainingseinschränkungen zu kämpfen gehabt hätte, bei Facebook: „Jetzt müssen die kommenden Wochen anders laufen als geplant. Aber irgendwie tun sie das ja für uns alle. Blöd gelaufen, aber weiter geht“s!“

          Für seinen Trip nach Australien in Zeiten der Coronakrise bat Wellinger um Verständnis. Er sei geflogen, „um meine Schwester einmal im Jahr zu besuchen. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Reisewarnung, und ich habe mich, als diese eingeführt wurde, auch direkt um verbleibende Rückflüge gekümmert und konnte die Heimreise jetzt antreten“, schrieb Wellinger bei Instagram: „Ich entschuldige mich bei Denjenigen, die meine Situation als verantwortungslos bezeichnen, und bedanke mich bei Denjenigen, die meine Situation verstehen.“

          Wellinger hatte nach einer Trainingsverletzung im vergangenen Sommer den kompletten Weltcupwinter verpasst.

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