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Weiterer Sieg gegen Flensburg : Hannover-Burgdorf kann auch DHB-Pokal

  • Aktualisiert am

Wie schon in der Bundesliga jubelt Hannover gegen Flensburg. Bild: dpa

Ein neuer Lieblingsgegner? Hannover hat den Höhenflug in der Bundesliga fortgesetzt und ist auch beim DHB-Pokal in die nächste Runde gezogen. Gewonnen hat das Überraschungsteam wieder gegen Flensburg.

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          Dicke Überraschung im DHB-Pokal: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben ihren Höhenflug fortgesetzt und der SG Flensburg-Handewitt den nächsten herben Dämpfer verpasst. Die Niedersachsen gewannen beim deutschen Meister im Pokal-Achtelfinale nach einer imponierenden Vorstellung 26:20 (15:9) und feierten damit den zweiten Sieg gegen Flensburg binnen einer Woche.

          Überragender Akteur bei Hannover, das Flensburg zuletzt auch in der Liga besiegt hatte (23:22), war Torhüter Urban Lesjak mit zahlreichen Paraden. Zu den besten TSV-Torschützen avancierten Rechtsaußen Timo Kastenig und Spielmacher Morten Olsen mit je fünf Treffern.

          „Die Abwehr war wieder überragend, ich habe sie in Hannover noch nie so gut gesehen. Nun wollen wir wieder ins Final Four“, sagte Olsen bei Sky. In den vergangenen beiden Jahren schaffte es die TSV jeweils zum Finalturnier nach Hamburg, dort war allerdings beide Male im Halbfinale Endstation. Aufseiten der SG, die in der heimischen Flens-Arena die erste Niederlage auf nationaler Ebene seit dem 17. Oktober 2018 kassierte, traf Jim Gottfridsson am häufigsten (6 Tore).

          Den Grundstein für seinen nächsten Coup legte das deutsche Handball-Team der Stunde, das die Bundesliga mit sieben Siegen aus sieben Spielen sensationell anführt, mit einer bärenstarken ersten Halbzeit. „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe“, urteilte Flensburgs Gottfridsson. In der Abwehr agierte Hannover extrem flexibel und hatte in Keeper Lesjak einen überragenden Rückhalt. Vorne sorgte Olsen mit spektakulären Anspielen und tollen Toren für zahlreiche Glanzpunkte. Schon zur Pause hatte der dänische Olympiasieger und Weltmeister fünf Tore auf dem Konto. Lesjak kam nach 30 Minuten auf eine Quote von 47 Prozent gehaltener Bälle.

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          Die übrigen Favoriten hatten zwar Mühe, erreichten das Viertelfinale am Ende aber doch. Titelverteidiger THW Kiel gewann bereits am Mittwoch bei der HSG Wetzlar 26:25 (12:14) und trifft nun auf den TVB Stuttgart, die Rhein-Neckar Löwen bezwangen Frisch Auf Göppingen nach Verlängerung 36:34 (29:29, 14:16) und sind nun der Gegner der Hannoveraner. Bereits am Dienstag hatten die Füchse Berlin mit einem 31:30 (15:16) gegen Vorjahresfinalist SC Magdeburg die nächste Runde erreicht. Sie treffen dort auf den MT Melsungen. Komplettiert wird das Viertelfinale mit der Partie Eulen Ludwigshafen gegen den TBV Lemgo Lippe. Gespielt wird am 3. und 4. Dezember. Die Endrunde in Hamburg ist für den 4. und 5. April kommenden Jahres terminiert.

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