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Tennisstar Serena Williams : „Ich bin schrecklich bei Abschieden“

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Serena Williams verabschiedet sich mit Blumen in Runde zwei aus Toronto. Bild: USA TODAY Sports

Serena Williams verkündete, dass sie ihre Tennis-Karriere bald beenden wird. Am Tag danach wird es beim Aus beim Turnier in Toronto emotional. Gute Nachrichten gibt es derweil von Rafael Nadal.

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          Kurz nach der Ankündigung ihres baldigen Abschieds vom Tennis hat die frühere Weltranglisten-Erste Serena Williams in der zweiten Runde beim WTA-Turnier in Toronto verloren. Die 40-Jährige unterlag Olympiasiegerin Belinda Bencic aus der Schweiz am Mittwoch (Ortszeit) mit 2:6, 4:6. Einen Tag zuvor hatte Williams verkündet, dass sie in Kürze ihre Karriere beenden wird. „Das waren ziemlich interessante 24 Stunden“, sagte sie nach ihrer Niederlage gegen die 15 Jahre jüngere Bencic.

          Es wird erwartet, dass die US-Amerikanerin nach den Ende August beginnenden US Open zurücktritt. In Kanada rief sie den Zuschauern zu: „Ich bin schrecklich bei Abschieden, aber: Goodbye, Toronto.“ Williams holte insgesamt 23 Grand-Slam-Titel und damit noch einen mehr als das deutsche Idol Steffi Graf.

          Rafael Nadal kehrt derweil nach seiner überstandenen Bauchmuskelverletzung auf die ATP-Tour zurück. Wie der Grand-Slam-Rekordsieger am Mittwochabend auf Instagram ankündigte, nimmt er in der kommenden Woche am Masters-Turnier in Cincinnati teil. „Sehr froh, in Cincy zu spielen. Fliege morgen dort hin“, schrieb der 36 Jahre alte Spanier zu einem Foto, das ihn mit nacktem Oberkörper auf seiner Heimatinsel Mallorca zeigte.

          Das Turnier, bei dem er an die Spitze der Weltrangliste rücke kann, soll Nadal zur Vorbereitung auf die am 29. August beginnenden US Open in New York City dienen. Die Muskelverletzung hatte sich Nadal beim Rasenturnier in Wimbledon zugezogen. Im Halbfinale hatte er gegen Nick Kyrgios aus Australien deswegen nicht antreten können.

          Daniil Medwedew kassierte unterdessen knapp drei Wochen vor dem Start der US Open einen kleinen Dämpfer. Der Weltranglistenerste aus Russland, der am Samstag in Los Cabos seinen ersten Turniersieg des Jahres bejubelt hatte, unterlag im Top-Duell der zweiten Runde des ATP-Masters in Montreal dem Wimbledon-Finalisten Kyrgios mit 7:6 (7:2), 4:6, 2:6.

          Kyrgios, Nummer 37 der Welt, hatte ebenfalls erst am Sonntag in Washington seinen ersten Einzel-Titel seit drei Jahren gewonnen und zusätzlich im Doppel triumphiert. Gegen Titelverteidiger Medwedew kämpfte sich der extrem formstarke und temperamentvolle Australier nach verlorenem ersten Satz stark zurück und nutzte nach genau zwei Stunden seinen ersten Matchball. Kyrgios trifft im Achtelfinale auf seinen Landsmann Alex De Minaur.

          Beim Rasenklassiker in Wimbledon hatte Medwedew aufgrund der Sanktionen gegen russische Profis nicht aufschlagen dürfen, beim vierten Grand Slam des Jahres in New York (ab 29. August) zählt der Titelverteidiger aber wieder zu den Favoriten – zumal der Start von Wimbledon-Sieger Novak Djokovic in Flushing Meadows eine Corona-Impfung voraussetzt. So oder so werden dort aber alle Augen auf Serena Williams gerichtet sein.

          Angelique Kerber wird in der kommenden Woche nicht beim topbesetzten Tennis-Turnier in Cincinnati an den Start gehen. Die deutsche Nummer eins habe nach ihrem enttäuschenden Aus in der dritten Runde von Wimbledon ein längere Pause eingelegt und sei erst vor kurzem wieder ins Training eingestiegen, teilte ihr Management am Donnerstag auf dpa-Anfrage mit.

          Das WTA-1000-Event in Cincinnati beginnt am Montag. Damit wird die 34-Jährige ohne große Spielpraxis in die US Open gehen. Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres startet am 29. August. In der Woche davor gibt es nur noch zwei kleinere Turniere in Granby (Kanada) und Cleveland.

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