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Gefahr von Badetoten : „Nichtschwimmen vererbt sich“

Das kühle Nass ist im Hochsommer für Groß und Klein eine Erleichterung. Bild: dpa

Wie lernt man schwimmen? Warum passieren so viele Badeunfälle? Und warum können Schulen nicht retten, was im Elternhaus nicht wichtig ist? Sportwissenschaftlerin Dr. Lilli Ahrendt erklärt im Interview, wo die großen Gefahren liegen.

          7 Min.

          Dr. Lilli Ahrendt hat in Wolfsburg schwimmen gelernt. Sie ist Sportwissenschaftlerin und forscht zu Säuglings- und Kinderschwimmen. Ahrendt ist Buchautorin, Dozentin, Lehrerin und Projektleiterin von „Schwimmen macht Schule“ in Düsseldorf.

          Stefanie Sippel
          Sportredakteurin.

          Frau Ahrendt, die DLRG warnt vor mehr Badetoten im Corona-Sommer. Was meinen Sie?

          Es gibt jetzt die Gefahr, dass die Menschen sich das Wasser suchen, das da ist. Sowohl die geübten Schwimmer als auch die ungeübten und die Nichtschwimmer. Sie gehen nicht nur in Freibäder, sondern dahin, wo es nichts kostet: an Stellen, die vielleicht nicht einmal öffentliche Badestrände sind. Dass der Mensch im Sommer das Wasser sucht, ist naturgegeben. Es erzeugt einfach ein Urlaubsgefühl. Der gezwungene Heimaturlaub wird dazu führen, dass man auf Google Maps geht und nach den blauen Flecken auf der Karte sucht.

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