https://www.faz.net/-gtl-9un9u

International Swimming League : Die Schwimmer und die „geile Show“

  • -Aktualisiert am

Bunte Lichter und mehr Show: Schon beim Auftakt der ISL in Indianapolis wurde das Konzept sichtbar. Bild: AP

Auffällig, einzigartig und anders: Die International Swimming League ist die erste Profiliga der Schwimmwelt. Die Stars der Sportart sind begeistert von der Premiere. Doch es gibt auch noch einige Schwächen, die stören.

          3 Min.

          Olympiasieger, Weltrekordhalter, Weltmeister, sie alle waren bei der Premiere der International Swimming League (ISL) am Start. Zum heimlichen Hit der ISL aber avancierten diese Anzüge, die jeder Schwimmer vor der großen Show bekam. Overalls im Weltraumstil, silberfarben, das Material fluoreszierend. In Schwarzlicht getaucht, lieferten sie einzigartige TV-Bilder und Instagram-Motive. Gleichzeitig fasst diese Idee auf leuchtende Weise zusammen, wofür die ISL steht: Sie ist auffällig, einzigartig, anders. Die ISL ist die erste Profiliga der Schwimmwelt. Es gibt Antrittsgelder und Prämien, 50 Prozent des Gewinns sollen künftig an die Schwimmer weitergegeben werden. In diesem ersten, sicher nicht gewinnbringenden Jahr werden garantiert rund vier Millionen Dollar an die Schwimmer ausgeschüttet.

          Ziel ist es, auch außerhalb von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften für den Schwimmsport zu begeistern. In einem TV-freundlichen, mit bunter Lichtshow und DJ-Musik modernisierten Zwei-Stunden-Format wird ausschließlich in Finals um Punkte geschwommen, Knock-out-Rennen sorgen am Ende jeder Station für Spaß auf den Rängen und Spannung für die Teams. Acht international zusammengesetzte Mannschaften mit je zwölf Männern und Frauen traten an sechs Wochenenden im Oktober und November in den Vereinigten Staaten und in Europa an. Die stärksten vier Teams – Adam Peatys London Roar, Sarah Sjöströms Energy Standard, die Cali Condors um Caeleb Dressel und Nathan Adrians LA Current – schwimmen bis Samstag das Ligafinale in Las Vegas aus. Eurosport 2 sendet live (ab 21.05 Uhr über Kabel und Livestream).

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Wir feiern 3 Jahre F+

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entlassungsurkunde am Dienstag im Schloss Bellevue

          Entlassungsurkunde für Merkel : Am Ende einer Kanzlerschaft

          Der Bundespräsident würdigt die Amtszeit von Angela Merkel als „beispielgebend“. So verabschiedet er die Kanzlerin – und bittet sie, noch ein bisschen weiterzumachen.