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Schwimm-WM : Salto rückwärts vom Podest

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Patrick Hausding: Platz fünf vom Ein-Meter-Brett Bild: EPA

Zur Hälfte des WM-Wettkampfs vom Ein-Meter-Brett führt Wasserspringer Patrick Hausding, doch ein Zweieinhalb-Rückwärtssalto bringt ihn um den Podestplatz. Freuen können sich zwei deutsche Freiwasserschwimmerinnen.

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          Wassersprung-Rekordeuropameister Patrick Hausding ist bei der Schwimm-WM in Südkorea abermals in die Top fünf gesprungen. Mit 405,05 Punkten fehlten dem 30 Jahre alten Berliner am Sonntag im nicht-olympischen Wettbewerb 14,5 Zähler auf Bronze. Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett war Hausding zusammen mit seinem Vereinskollegen Lars Rüdiger Vierter geworden.

          „Natürlich ist noch Luft nach oben, ich bin aber trotzdem sehr zufrieden“, sagte Hausding. Zur Hälfte des Wettkampfs hatte der 30 Jahre alte Berliner sogar in Führung gelegen, doch ein verpatzter Zweieinhalb-Rückwärtssalto im vierten Durchgang brachte Hausding um den durchaus möglichen Podestplatz. „Der vierte Sprung hat mich aus dem Rennen gerissen, da war ich ein bisschen übermotiviert“.

          Auch ohne Medaille darf Hausding nach Platz vier und fünf nun ein gutes Gefühl für seinen Hauptwettkampf vom Drei-Meter-Brett mitnehmen. Als WM-Zweiter und Olympia-Dritter will er sich hier am Mittwoch das Olympia-Ticket sichern. Nach seinen guten Vorstellungen am Wochenende zählt er auch zu den Kandidaten für eine Medaille. Es wäre seine fünfte bei einer WM. Hausding hatte nach einem schweren Trainingssturz im Januar lange gebraucht, um in Form zu kommen. Zudem hatte er mit Knieproblemen zu kämpfen. Kurz vor dem WM-Start warf ihn auch noch eine Mittelohrentzündung zurück.

          Gold beim Wettbewerb am Sonntag ging an den Chinesen Wang Zongyuan (440,25) vor Rommel Pacheco Marrufo (420,15) aus Mexiko. Dritter wurde Peng Jianfeng aus China (415,00).

          Die deutschen Freiwasserschwimmerinnen Finnia Wunram und Leonie Beck haben sich unterdessen bei der Schwimm-WM ihre Olympia-Tickets gesichert. Die 23 Jahre alte Wunram belegte am Sonntag in Yeosu den achten Platz, Beck schlug als Neunte an. Die ersten zehn Schwimmerinnen des Zehn-Kilometer-Rennens in Südkorea qualifizierten sich für die Sommerspiele in einem Jahr in Tokio. Die Männer kämpfen am Dienstag um ihre Startplätze.

          Im ruhigen Wasser des Hafenbeckens des Weltausstellungsgeländes von 2012 blieb die Spitzengruppe bis zum Ziel zusammen. Im spannenden Schlussspurt gewann nach 1:54:47,2 Stunden die Chinesin Xin Xin vor der Amerikanerin Haley Anderson und der Italienerin Rachele Bruni. Wunram lag 3,5 Sekunden hinter der Siegerin, Beck 3,8 Sekunden. Becks Vorsprung auf Rang 11 betrug gerade einmal 0,2 Sekunden.

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