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Zwischenfall bei Schwimm-WM : Synchronschwimmerin bewusstlos untergegangen

  • Aktualisiert am

Synchronschwimmerin Anita Alvarez (Mitte) musste nach der Kür gerettet werden Bild: Reuters

Die amerikanische Synchronschwimmerin Anita Alvarez geht unmittelbar nach ihrer Solo-Kür bei der Schwimm-WM im Becken bewusstlos unter. Zwei Beobachter greifen beherzt ein.

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          Bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest ist es am Mittwoch zu einem Zwischenfall bei der Entscheidung in der freien Solo-Kür der Synchronschwimmerinnen gekommen. Die US-Amerikanerin Anita Alvarez war unmittelbar nach ihrer Darbietung bewusstlos im Becken untergegangen. Sie musste von ihrer Trainerin und einer weiteren Person gerettet werden.

          30 Minuten nach dem Vorkommnis gab eine Betreuerin bekannt, dass es Alvarez wieder gut gehe. Der Ohnmachtsanfall sei stressbedingt und nicht der erste dieser Art gewesen.

          Den Wettkampf gewann die Japanerin Yukiko Inui mit 95,3667 Punkten vor Marta Fiedina aus der Ukraine (93,8000) und Evangelia Platanioti aus Griechenland (91,7667). Anita Alvarez hatte 87,6333 Punkte erzielt und wurde Siebte.

          Auch die Münchnerin Marlene Bojer zeigte eine starke Vorstellung und belegte mit 84,2000 Punkten Rang zehn. Es war die höchste Punktzahl und das beste WM-Ergebnis einer deutschen Athletin seit der Trennung von Technischer und Freier Kür im Jahr 2007.

          „Ich kann es nicht fassen. Es ist im Moment alles wie ein Traum“, sagte Bojer. Die 29-Jährige erreichte in Budapest bei vier Starts viermal das Finale. Nach zwei elften Rängen in der Technischen Kür im Solo sowie im Duett mit Michelle Zimmer gelang ihr nun der Top-10-Platz. Am Donnerstag bestreitet Bojer mit Zimmer als letzten WM-Wettkampf noch die Duett-Darbietung in der Freien Kür.

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