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Schwimm-EM : Silberne Deutsche

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Silber über 100 Meter Rücken: Helge Meeuw Bild: AFP

Die deutschen Schwimmer sind bei der EM in Debrecen weiter spitze: An diesem Dienstag holen Jenny Mensing und Helge Meeuw zwei Silbermedaillen. Auch die Freitsil-Spezialisten unterstreichen ihre Ansprüche.

          Die deutsche Rückenschwimmerin Jenny Mensing hat ihren größten internationalen Erfolg eingefahren. Bei den Europameisterschaften in Ungarn holte sich die Wiesbadenerin an diesem Dienstag in 2:09,55 Minuten die Silbermedaille über 200 Meter, einen Platz hinter der Französin Alexianne Castel.

          Indes feierte Helge Meeuw nach der geschafften Olympia-Norm ein weiteres Erfolgserlebnis: Über die 100 Meter Rücken holte der Magdeburger die Silbermedaille gewonnen. Nach 54,06 Sekunden schlug Meeuw an und lag damit knapp hinter dem Griechen Aristeidis Grigoriadis, der in 53,86 Sekunden gewann. Yakov Yan Tourmarkin aus Israel (54,14) wurde Dritter. Meeuw hat damit vor seinen dritten Olympischen Spielen viel Selbstvertrauen getankt: Seine Halbfinalzeit war schneller als die des späteren Siegers und er feierte die zweite EM-Medaille seiner Karriere überhaupt.

          Knapp an einer Medaille vorbei: Brustschwimmer Marco Koch

          Brustschwimmer Marco Koch verpasste indes über die 100 Meter hauchdünn eine Medaille. Nur sechs Hundertstelsekunden fehlten dem Darmstädter zum dritten Platz. In 1:00,99 Minuten bliebt er klar über der Olympia-Norm von 1:00,44. Den Titel holte sich der Italiener Fabio Scozzoli in 1:00,55 Minuten.

          Poewe löst Olympia-Ticket über 100 Meter

          Brustschwimmerin Sarah Poewe darf ihre vierten Olympischen Spiele in Angriff nehmen. Die Wuppertalerin blieb an diesem Dienstag in 1:07,70 Minuten über 100 Meter unter der geforderten Zeit von 1:07,87. Zuvor hatte Poewe diese Marke wiederholt nur knapp verpasst. Als Zweite zog sie in das Finale am Mittwoch ein. Die bereits für Olympia qualifizierte Caroline Ruhnau schwamm in 1:08,01 Minuten die drittbeste Zeit im Halbfinale.

          Ließ selbst Britta Steffen hinter sich: Daniela Schreiber

          Die deutschen Freistil-Schwimmerinnen sind bei den Europameisterschaften unetrdessen klar auf Medaillenkurs. Im Halbfinale über 100 Meter lag Daniela Schreiber in 54,53 Sekunden vor Britta Steffen. Die Weltrekordlerin schwamm 54,71 Sekunden. Mit zwei gewonnen Goldmedaillen und zwei Mal Silber führt das deutsche Team weiter den Medaillenspiegel an.

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