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Schwergewichts-WM im Boxen : Kämpfer, Katze, Underdog

  • -Aktualisiert am

Oleksandr Usyk muss aus sich herausgehen – er braucht dabei den Mut eines Tartaren. Bild: picture alliance/dpa

„Viel zu groß, viel zu stark und viel zu aggressiv“: Trotz eines makellosen Rekords gilt Oleksandr Usyk vor dem WM-Kampf im Schwergewicht gegen Anthony Joshua als Außenseiter.

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          Beim ersten Mal, als Oleksandr Usyk und Anthony Joshua in London auf der gleichen Veranstaltung boxten, gelang beiden einen Sieg für die Ewigkeit. Zuerst besiegte der damals 25-jährige Ukrainer den Italiener Clemente Russo im olympischen Finale knapp nach Punkten und gewann die Goldmedaille im Schwergewicht.

          Anderntags folgte ihm der drei Jahre jüngere Brite mit nigerianischen Wurzeln nach: Er konnte seinen italienischen Gegner Roberto Cammarelle hauchdünn, das heißt nach Auswertung der Hilfspunkte, schlagen und eroberte dadurch Gold im Superschwergewicht. Es waren zwei denkwürdige Triumphe in vollendeter Harmonie, da sie in jenem August 2012 in zwei verschiedenen Gewichtsklassen zustande kamen.

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