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Amerikas Sport und der Protest : Schweigen ist zu wenig

  • -Aktualisiert am

Solidarität ist gefragt: Die weißen Sportler müssen aus der Deckung kommen. Bild: F.A.Z.

Der amerikanische Sport reagiert auf die Proteste nach dem Tod von George Floyd: Was sagen die weißen Stars zu den Protesten gegen Rassismus? Auch Dirk Nowitzki ringt um Worte.

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          Eigentlich wäre der 27 Jahre alte Rotschopf ein ideales Aushängeschild für den Sportsgeist, den man in Amerika so gern propagiert. Der Florettfechter Race Imboden gehört zu den Besten in der Welt in einer der klassischen Disziplinen der olympischen Bewegung. Er sieht so gut aus, dass er seinen Lebensunterhalt als Fotomodell verdient. Und er demonstriert immer wieder, dass er mit einem Kopf durch die Welt marschiert, in dem sehr viele kluge Gedanken kreisen.

          Vor einem Jahr bei den Panamerikanischen Spielen in Lima wurde das besonders deutlich: Da sah er nach dem Gewinn der Bronzemedaille mit der Mannschaft in der Siegerehrung die Gelegenheit zu einem stummen Protest nach dem Vorbild seines Landsmanns Colin Kaepernick. Mit seinem symbolischen Kniefall wandte er sich gegen die „mannigfachen Defizite“ der Vereinigten Staaten, die „ich so wert und lieb halte“.

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