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Schach-WM : Überraschungen zu Beginn des Kandidatenturniers

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Der chinesische Superstar Ding Liren verliert zum Auftakt des Kandidatenturniers. Bild: Reuters

Wer wird der Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen bei der Schach-WM, die Ende 2020 in Dubai stattfinden soll? Acht Kandidaten kämpfen darum. Am ersten Tag läuft nicht alles wie erwartet.

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          Das Schach-Kandidatenturnier in Jekaterinburg ist mit einigen Überraschungen gestartet. Der chinesische Superstar Ding Liren verlor zum Auftakt mit dem Anzugsvorteil der weißen Figuren gegen seinen Landsmann Wang Hao und steht damit direkt unter enormen Druck. Der Weltranglisten-Dritte musste nach seiner Einreise in Russland vor Beginn des Turniers mit seinem gesamten Team wegen der Corona-Epidemie in Quarantäne. Das scheint sein Spiel zu Beginn des Wettbewerbs negativ beeinflusst zu haben.

          Unerwartet setzte sich auch der russische Großmeister Jan Nepomnjaschtschi mit den schwarzen Steinen gegen Anish Giri (Niederlande) durch. Der Top-Favorit auf den Turniersieg, Fabiano Caruana (Vereinigte Staaten), startete mit einem soliden Remis mit Schwarz gegen Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich), der für den wegen der Corona-Krise zurückgetretenen Aserbaidschaner Teimour Radschabow in den Wettbewerb nachrückte.

          Die vierte Partie der ersten Tages zwischen den Russen Alexander Grischtschuk und Kirill Alexejenko endete remis, nachdem Grischtschuk seinen Vorteil in Zeitnot über Bord warf. Das Kandidatenturnier findet vom 17. März bis zum 3. April im russischen Jekaterinburg statt. Das Preisgeld beträgt 500.000 Euro. Der Sieger erkämpft sich das Recht, den Weltmeister Magnus Carlsen (Norwegen) herauszufordern. Die WM soll im Rahmen der Weltausstellung Expo in Dubai Ende des Jahres stattfinden.

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