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Nun gegen Carlsen um Schach-WM : Nepomnjaschtschi gewinnt Kandidatenturnier

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Vor ihm hat Weltmeister Magnus Carlsen Respekt: Jan Nepomnjaschtschi Bild: dpa

Er ist so etwas wie der Angstgegner von Magnus Carlsen. Jan Nepomnjaschtschi gewinnt das Kandidatenturnier vorzeitig und erspielt sich das Recht, den Weltmeister herausfordern.

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          Jan Nepomnjaschtschi hat das Kandidatenturnier zur Schach-WM im russischen Jekaterinburg vorzeitig gewonnen und darf im Herbst Weltmeister Magnus Carlsen herausfordern. Der 30-jährige Russe hatte am Montag in der 13. Runde früh Vorteile gegen den um seine letzte Chance kämpfenden Maxime Vachier-Lagrave (Frankreich). Als sein engster Verfolger Anish Giri (Niederlande) gegen den Russen Alexander Grischtschuk mit zwei Bauern weniger auf Verlust stand, bot Nepomnjaschtschi das Remis an und hat nun 8,5 Punkte.

          Selbst wenn er an diesem Dienstag gegen Ding Liren verliert und Giri mit einem Sieg gleichzieht, entscheidet der direkte Vergleich. Nepomnjaschtschi hatte den Niederländer gleich in der ersten Runde besiegt.

          Der WM-Kampf zwischen Herausforderer Nepomnjaschtschi und Titelverteidiger Carlsen soll am 24. November beginnen, als Teil der wegen der Corona-Pandemie verschobenen Weltausstellung Expo im Emirat Dubai. Der mit zwei Millionen Euro doppelt so hoch wie zuletzt dotierte WM-Kampf soll laut Weltschachbund Fide auch dann stattfinden, falls die Expo abgesagt oder verschoben werde.

          Nepomnjaschtschi war bisher immer ein schwerer Gegner für Carlsen. Er hat öfter gegen den Norweger gewonnen als verloren. „Er ist einer derjenigen, die mich überspielen können. Jan spielt schnell, ist extrem stark, taktisch erfindungsreich“, lobte Carlsen seinen Herausforderer. „Wenn Jan inspiriert ist, dann ist er extrem gut.“

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