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Schach-WM in Sotschi : Carlsen gibt sich geschlagen

  • Aktualisiert am

Magnus Carlsen: WM-Austragungsort Sotschi ist nicht nach seinem Geschmack Bild: AP

Kurz vor Ablauf der Frist unterschreibt Schach-Weltmeister Carlsen doch noch den WM-Vertrag, der ihn verpflichtet, im November in Sotschi anzutreten. Ihm missfällt der Austragungsort.

          Die Schach-Weltmeisterschaft zwischen Titelverteidiger Magnus Carlsen aus Norwegen und den Inder Viswanathan Anand kann wie geplant im November über die Bühne gehen. Der 23 Jahre alte Norweger unterschrieb kurz vor Ablauf der Frist am Sonntag den WM-Vertrag. Die Unterschrift von Anand liegt seit längerer Zeit vor. Das Duell soll nun vom 7. bis 28. November in der russischen Olympia-Stadt Sotschi stattfinden.

          Carlsen hatte die Unterzeichnung des Vertrages lange hinausgezögert. Vor dem Hintergrund der Situation in der Ukraine und den daraus entstandenen Konflikten mit Russland war der Norweger mit der Wahl von Sotschi als Austragungsort sehr unzufrieden. Außerdem missfielen ihm die finanziellen Konditionen des WM-Duells. Sein Versuch, den Zweikampf mit Anand an einen anderen Ort zu verlegen, scheiterte.

          Carlsen, der vorige Woche bei einem Turnier in St. Louis/USA gespielt hatte, unterzeichnete den Vertrag nur wenige Stunden vor Ende der Frist, die ihm der Internationale Schachverband (Fide) eingeräumt hatte. Auf Twitter kommentierte er seine Unterschrift: „Es war ein Vergnügen, für die Fans in St. Louis Autogramme zu schreiben. Nach dem Turnier habe ich nun Zeit für ein weiteres.“ Hätte sich der Champion geweigert, wäre der WM-Titel für ihn verloren gewesen.

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