https://www.faz.net/-gtl-90qo2

Schach : Kasparow ist wieder da

  • Aktualisiert am

Der ehemalige russische Schachweltmeister Garri Kasparow spielt wieder. Bild: dpa

Er gilt vielen als bester Spieler der Schachhistorie. 2005 war der Russe zurück getreten. Nun spielt er wieder. Zum Auftakt erreicht Kasparow beim Turnier in Saint Louis ein Remis.

          Zwölf Jahre und fünf Monate nach seiner letzten Partie sitzt Schachgenie Garri Kasparow erstmals wieder bei einem offiziellen Wettbewerb am Brett. Bei einem stark besetzten Schnell- und Blitzschachturnier in Saint Louis im amerikanischen Bundesstaat Missouri, das bis zu diesem Samstag dauert, gehört der 54 Jahre alte Russe zur Riege der prominenten Teilnehmer.

          Der frühere Weltmeister, den viele für den besten Spieler der Schachhistorie halten, war 2005 nach seinem Sieg beim Turnier von Linares unerwartet zurückgetreten. Auf Weltmeister Magnus Carlsen wird der Russe in Saint Louis zwar nicht treffen, dafür warten andere hochkarätige Gegner: Unter ihnen sind der ehemalige Champion Viswanathan Anand aus Indien und der letzte WM-Herausforderer Carlsens, Sergej Karjakin. Mit einem Sieg Kasparows, der für sein Comeback eine Wildcard erhielt, rechnen indes die wenigsten Experten. Zum Auftakt erreichte er gegen seinen Landsmann, den Vorjahres-WM-Finalisten Sergej Karjakin, ein Remis.

          Kasparow war bei seinem Rücktritt immer noch Weltranglistenerster, er sah aber keine Chance mehr, seinen 2000 an Wladimir Kramnik verlorenen Weltmeistertitel zurückzuholen. Seitdem betätigte er sich als Schriftsteller, versuchte in der Politik Fuß zu fassen und bemühte sich – bislang erfolglos – um das Amt als Präsident des Weltschachverbandes Fide. Seine Aktivitäten am Schachbrett beschränkten sich seit 2005 auf wenige Schaukämpfe.

          Weitere Themen

          Mit 120 km/h durch den Eiskanal Video-Seite öffnen

          Teilnahme unter Lebensgefahr : Mit 120 km/h durch den Eiskanal

          Beim Cresta-Rennen im schweizerischen Kurort St. Moritz werden die Schlitten bis zu 120 Stundenkilometer schnell. Zum Bremsen haben die Teilnehmer nur Stahlhaken, die an den Schuhen befestigt werden. Die Strecke ist 1,2 Kilometer lang und kurvenreich. Besonders berüchtigt ist die sogenannte Shuttlecock-Kurve.

          Die Warnung des Jürgen Klopp

          Liverpool gegen Bayern : Die Warnung des Jürgen Klopp

          Die Spannung steigt vor dem Champions-League-Knaller gegen die Bayern. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp erklärt, worauf es ankommen wird im emotionalen Duell an der Anfield Road.

          Abschied von Emiliano Sala Video-Seite öffnen

          Verunglückter Fußballer : Abschied von Emiliano Sala

          Bewegender Abschied von Emiliano Sala: Knapp vier Wochen nach dem Tod des argentinischen Fußballers bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal erweisen Familie, Fans und Vertreter seiner Vereine ihm die letzte Ehre in seinem Heimatdorf.

          Topmeldungen

          Russland und Europa : Pipeline-Grüße aus München

          Nach ihrem Auftritt auf der Sicherheitskonferenz feiert die russische Staatspresse Angela Merkel. Sie widersetze sich „illegalen“ Versuchen der Amerikaner, das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 noch zu verhindern, heißt es in Moskau.

          Schüler fürs Klima : „Friss Tofu, du Würstchen“

          Über die Klima-Bewegung „Fridays for Future“ verschaffen sich Jugendliche Gehör und schwänzen dafür Schule. Das ist neu und ungewöhnlich. Unterstützung kommt von Angela Merkel.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.