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Schach : Anand spannt aus

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Anands Angst vor Paranoia: „Wir brauchen mehr Vertrauen” Bild: REUTERS

Schach-Weltmeister Viswanathan Anand warnt vor einer zu hohen Anzahl an Sicherheitsmaßnahmen: „Wir brauchen mehr Vertrauen. Sonst wächst die Paranoia.“ Er selbst wird eine längere Wettkampfpause einlegen und nicht an der Schach-Olympiade teilnehmen.

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          Schach-Weltmeister Viswanathan Anand wird eine längere Wettkampfpause einlegen und nicht an der Schach-Olympiade in Dresden (12. bis 25. November) teilnehmen. „Ich nehme mir eine Pause. Meine Frau Aruna und ich fliegen kurz nach Spanien und dann für längere Zeit nach Indien. Wir fliehen vor dem Winter“, sagte der Inder. Anand will erst wieder im März 2009 im spanischen Linares ins Turniergeschehen eingreifen.

          Der 38-Jährige warnte vor einer zu hohen Anzahl an Sicherheitsmaßnahmen, die Betrug bei Weltmeisterschaften oder Turnieren vermeiden sollen. Das sei schädlich für die Konzentration: „Wir brauchen mehr Vertrauen. Sonst wächst die Paranoia, und sie führen 50 Gegenmaßnahmen durch und sind trotzdem nicht sicher, ob es noch eine 51. gibt“, erklärte Anand, der vergangene Woche in Bonn seinen Titel erfolgreich gegen den russischen Herausforderer Wladimir Kramnik mit 6,5:4,5 Punkten verteidigt hatte.

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