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Ryder Cup : Europa holt auf

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Oliver Wilson (l.) und Henrik Stenson spielten eine gute Partie und schlugen die amerikanische Paarung Kim/Mickelson Bild: dpa

Nach dem enttäuschenden Start haben Europas Golfer beim 37. Ryder Cup eine Aufholjagd gestartet: Das Team gewann am zweiten Tag des Kontinentalvergleichs im Golfklub von Valhalla in Louisville zwei der vier Foursomes und verkürzte nach insgesamt zwölf Duellen auf 5:7.

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          Nach dem enttäuschenden Start am Freitag (siehe: Ryder Cup: Fehlstart für Europa) haben Europas Golfer beim 37. Ryder Cup am Samstag eine Aufholjagd gestartet und ihre Chancen auf den historischen vierten Sieg in Folge gewahrt (siehe: Ryder Cup: Mit dem Rücken zur Wand und Muhammad Ali als Inspiration). Das Team um Kapitän Nick Faldo gewann am zweiten Tag des traditionellen Kontinentalvergleichs im Golfklub von Valhalla in Louisville im Bundesstaat Kentucky (siehe: Ryder Cup: Ganz Kentucky wartet auf den Vierer) zwei der vier Foursomes, verlor nur eins und verkürzte nach insgesamt zwölf Duellen auf 5:7.

          Zum Auftakt hatte Gastgeber USA auch ohne den verletzten Superstar Tiger Woods am Freitag eine klare 5,5:2,5-Führung herausgespielt - die höchste nach dem ersten Tag seit 1979. „Wir sind natürlich sehr glücklich über den Auftakt. Aber es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es liegt noch ein sehr langer Weg vor uns“, hatte US-Kapitän Paul Azinger nach den ersten acht Duellen gesagt und zurecht gewarnt.

          Furyk und Perry verhindern den Ausgleich

          Am Samstag vormittag verhinderten die Routiniers Jim Furyk und Kenny Perry mit ihrem Sieg über Padraig Harrington und Robert Karlsson (3 und 1) in der Vormittags-Session den möglichen Ausgleich der Europäer zum 6:6. Ryder-Cup-Neuling Justin Rose und sein britischer Landsmann Ian Poulter gewannen gegen Stewart Cink und Chad Campbell mit 4 und 3. Außerdem setzten sich Henrik Stenson und Oliver Wilson mit 2 und 1 gegen Phil Mickelson und Anthony Kim durch (Was das bedeutet - siehe: Ryder Cup: Im Klassischen Vierer oder im Vierball auf die Runde).

          Gute Laune beim amerikanischen Kapitän Paul Azinger: sein Team führt weiterhin

          Der erst 28 Jahre alte Brite Wilson, ebenfalls erstmals beim Ryder Cup dabei (siehe: Ryder Cup: Oliver Wilson - der junge Unbekannte), entschied die Partie mit einem sehenswerten Birdie-Putt am 17. Loch zugunsten der Europäer, die von den ersten sechs Löchern vier verloren hatten. Das Duell zwischen Justin Leonard/Hunter Mahan und Miguel Angel Jiminez/Graeme McDowell endete unentschieden.

          Ersatzmann Kaymer weiter zuversichtlich

          Poulter und Rose hatten am Freitag im Fourball gegen ihre Kontrahenten Steve Stricker und Ben Curtis den einzigen europäischen Sieg geholt. Für Padraig Harrington/Robert Karlsson (Irland/Schweden), Lee Westwood/Sergio Garcia (England/Spanien) sowie Westwood/Sören Hansen (Dänemark) reichte es in ihren Begegnungen immerhin zu einem Unentschieden und somit zu einem halben Zähler.

          „Alle US-Spieler haben hervorragend gespielt“, meinte der europäische Kapitän Nick Faldo. „Wir werden uns aber noch lange nicht geschlagen geben. Jeder Spieler gibt hundert Prozent“, fügte der Engländer an. Auch Ersatzmann Martin Kaymer (Mettmann) hatte die Hoffnungen noch nicht aufgegeben: „Es sind immer noch genügend Punkte zur vergeben, und die Chancen auf den Sieg sind immer noch da.“ Am Samstag nachmittag (Ortszeit) kommt es noch zu vier Fourball-Duellen. Zum Abschluss am Sonntag werden zwölf Einzel gespielt.

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