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Playoff-Aus für Westbrook : Der spektakulärste NBA-Spieler reicht nicht

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Am Ende ganz allein: Russell Westbrook scheitert mit Oklahoma in den NBA-Playoffs Bild: dpa

Im Playoff-Spiel gegen Houston erzielt Russell Westbrook fast die Hälfte der Oklahoma-Punkte – und geht doch als Verlierer vom Feld. Die nächste One-Man-Show des Basketball-Superstars ist für Thunder zu wenig.

          Auch 47 Punkte von Basketball-Superstar Russell Westbrook haben das Aus der Oklahoma City Thunder in der ersten Runde der NBA-Playoffs nicht verhindern können. Die Thunder unterlagen am Dienstag bei den Houston Rockets mit 99:105 und verloren damit die Best-of-Seven-Serie der ersten K.o.-Runde mit 1:4. Bester Werfer der Gastgeber war James Harden mit 34 Punkten.

          Aufbauspieler Westbrook erzielte alleine im dritten Viertel der Partie zwanzig Zähler, im Schlussabschnitt verwandelte er aber nur zwei von elf Würfen. „Er war der Grund, weshalb wir zurück ins Spiel gekommen sind und die Führung übernommen haben“, sagte Thunder-Trainer Billy Donovan. „Er hat das ganze Jahr für uns in phänomenaler Weise Spiele am Schluss entschieden. Man kann nicht erwarten, dass es ein Spieler jedes Mal perfekt macht.“ Neben Westbrook kam kein anderer Oklahoma-Spieler auf mehr als elf Punkte.

          Für Westbrook ist damit eine Rekordsaison vorzeitig beendet. Der 28 Jahre alte derzeit spektakulärste NBA-Spieler schaffte in der regulären Saison 42 Triple-Double, also zweistellige Werte bei Punkten, Rebounds und Vorlagen, und knackte damit die 55 Jahre alte Bestmarke von Oscar Robertson (41). Er gilt damit als Mitfavorit bei der Wahl zum wertvollsten Spieler der Saison – wie allerdings auch Harden, der nun mit seinen Rockets weiter um den NBA-Titel spielt.„Ich sehe es als eine gute Saison an“, sagte Westbrook

          Noch um das Weiterkommen kämpfen müssen die San Antonio Spurs, die Spiel fünf gegen die Memphis Grizzlies mit 116:103 gewannen und damit 3:2 in der Serie in Führung gingen. Kawhi Leonard glänzte bei den Spurs mit 28 Punkten. Bei den Gästen war Mike Conley mit 26 Zählern bester Werfer. Offen ist auch der Ausgang der Serie zwischen den Los Angeles Clippers und den Utah Jazz. Durch einen 96:92-Auswärtserfolg ging Utah mit 3:2 in Führung. Jazz-Spieler Gordon Hayward gelangen dabei 27 Punkte. Für die Kalifornier war Chris Paul mit 28 Zählern der erfolgreichste Werfer.

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