https://www.faz.net/-gtl-9e5d3

Ruderer Johannes Weißenfeld : „Du kannst den Kopf nicht mehr halten“

Volle Kraft voraus: Der Deutschland-Achter startet bei der WM als Titel-Favorit Bild: Imago

Gesund kann das nicht sein: Johannes Weißenfeld, Bugmann des Deutschland-Achters und Medizinstudent, über Schmerz, Sucht und Lust eines Ruderers.

          6 Min.

          Kann man schon zum bestandenen Physikum gratulieren?

          Evi Simeoni

          Sportredakteurin.

          Ja, auf jeden Fall.

          Sie sind erst 24 geworden. Das ging ja schnell, trotz Leistungssports.

          Viele meiner Kommilitonen sind noch etwas jünger, aber ich gehöre noch nicht zum alten Eisen. Von mir fällt eine Riesenlast ab. Es war ja mein zweiter Versuch. Ich bin im Frühjahr schon einmal durchgefallen. Ich hatte auf das Trainingslager verzichtet und mich entschlossen, in Dortmund allein zu trainieren und zu Hause effektiver zu lernen, und da bin ich mit drei Punkten zu wenig durchgerasselt. Von 320 möglichen, also sehr knapp. Das hat mich dann motiviert. Ich habe gesagt, wenn ich schon bestehe, dann will ich nicht nur knapp bestehen. Es war also ganz gut, dass ich durchgefallen bin.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Wer zu den Besten in der Forschung gehören möchte, muss sich den Platz hart erkämpfen. Auch in Deutschland gibt es hierfür inzwischen Graduiertenschulen, die die Promovierenden unterstützen.

          Spitzenforschung : Wo die Promotion zur Selektion wird

          Amerikas Dominanz in der Spitzenforschung hat auch die hiesige Nachwuchsförderung kräftig umgekrempelt. Wer oben mitspielen will, muss an eine Graduiertenschule und sich von dort aus die begehrten Plätze erkämpfen.
          Sogenannte Fußballfans in Bulgarien, einem „der tolerantesten Länder der Welt“?

          Gegen den Hass : Die Strafen müssen weh tun

          Im Fußball hat sich ein Klima entwickelt, in dem sich Rassisten und Nazis ungeniert ausleben. Sanktionen schlugen bislang fehl. Ohne Punktabzüge und Disqualifikationen wird es nicht gehen. Aber selbst das reicht nicht.