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Tod eines Para-WM-Ruderers : Bruch des Stabilisators Grund für Kentern

  • Aktualisiert am

Tragischer Unfall: Ein Para-Sportler ist ums Leben gekommen. Bild: dpa

Tragischer Unfall bei den Vorbereitungen auf die Ruder-WM in Linz: Ein Para-Ruderer kam ums Leben, nachdem sein Boot gekentert war.

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          Der Bruch der Stabilisationsschwimmervorrichtung an seinem Ruderboot ist vermutlich der Grund für das Kentern weißrussischen Para-Ruderers Dimitri Ryschkewitsch, der am Mittwochmittag beim Training für die WM in Linz auf der Donau ertrunken war. Dies teilte die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Tag nach der Tragödie mit.

          Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) war geschockt nach der Nachricht vom Tod des querschnittsgelähmten Weißrussen. „Ich bin fassungslos angesichts dieser schrecklichen Tragödie“, sagte IPC-Präsident Andrew Parsons, "wir sind alle schockiert. Die Gedanken der paralympischen Bewegung gehören seiner Familie, den Freunden und Teamkollegen." Parsons, erklärte, er habe dem Präsidenten den weißrussischen paralympischen Komitees, Oleg Tschepel, einen Brief geschrieben, um sein Mitleid auszudrücken.

          Durch den Bruch der Vorrichtung sei das Boot wohl instabil geworden und gekippt, hieß es weiter. Der Ruderer konnte sich demnach aus den Sicherungen am Sitz und an den Füßen selbständig befreien und hielt sich laut Angaben der an der Regattastrecke patroullierenden Feuerwehr Ottensheim am Boot fest.

          Der 33 Jahre alte querschnittsgelähmte Sportler galt laut Polizei als guter Schwimmer. Warum er nach dem Kentern dennoch untergegangen ist, bleibe unklar. Er konnte sich aus den Sicherungen am Sitz und an den Füßen selbständig befreien. Kurz vor dem Eintreffen der Rettungskräfte ging der 33-Jährige plötzlich unter, die Retter konnten ihn in dem 2,40 m tiefen und trüben Wasser nicht mehr gefunden werden. Das Ruderboot wurde sichergestellt. Es zeigte sich, dass einer der seitlich am Boot zur Schwimmstabilisierung angebrachte Arme gebrochen war.

          Erst nach rund zweieinhalb Stunden wurde der Sportler nahe der Unfallstelle von Feuerwehrtauchern entdeckt und geborgen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Das Boot wurde von der Polizei sichergestellt.

          Die Boote für Para-Ruderer verfügen über Ausleger, die der Stabilisierung dienen. Zwei Kufen an einer Querstange sollen ein Umkippen verhindern. Bei einem Bruch der Vorrichtung kann das Boot instabil werden und kippen. Zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Regattastrecke in Linz-Ottensheim herrschten normale Wetterverhältnisse.

          Bei den am Sonntag beginnenden Weltmeisterschaften der Ruderer werden parallel auch die Para-Wettbewerbe ausgetragen. Die Titelkämpfe auf der Donau enden am 1. September.

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