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Tennis-Ikone sagt Adieu : Der ganz besondere Abschied des Roger Federer

  • -Aktualisiert am

„Ich würde alles noch mal so machen“: Roger Federer verlässt die große Tennis-Bühne. Bild: Action Images via Reuters

Mit großen Emotionen findet eine Karriere ihren Abschluss, in der Titel am Ende weniger wichtig waren als ein weltumfassendes Gefühl. Für Roger Federer hätte es kein schöneres letztes Kapitel geben können.

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          In der ersten Stunde des Samstagmorgens endete Roger Federers glorreiche Karriere in einem Meer von Emotionen. Mehr als 24 Jahre nach ihrem Beginn, nach 1526 Spielen im Einzel und 224 im Doppel stand zwar am Ende eine Niederlage an der Seite von Rafael Nadal, aber nie kam es auf Sieg oder Niederlage weniger an als in den blau-roten Wogen der Londoner Arena.

          Dass diese Geschichte nicht ohne Tränen enden würde, war von Anfang an klar gewesen, denn Tränen waren ja immer wieder in Federers Karriere geflossen, nach Siegen wie nach Niederlagen. Es gab bewegende Momente zuhauf nach dem Ende der Abschieds-Gala; die innigen Umarmungen mit den Kollegen aus beiden Teams, die Ehrenrunde im Licht der Scheinwerfer, die Ovationen des Publikums. Aber das Bild, wie die freundschaftlich verbundenen Rivalen Federer und Nadal nebeneinander schluchzend auf der Bank saßen, der eine so bewegt wie der andere, das hätte selbst einen Ritter mit Rüstung mitten ins Herz getroffen.

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