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Ringerin Anna Schell : „Das Turnier ihres Lebens“

  • Aktualisiert am

Luftsprünge in Nur-Sultan: Anna Schell nach ihrer gelungenen Olympia-Qualifikation Bild: dpa

Ringerin Anna Schell erreicht bei der WM in Kasachstan das Halbfinale in der Klasse bis 68 Kilogramm und erkämpft somit den fünften Startplatz bei Olympia für das deutsche Team. Aline Rotter-Focken sichert sich die Bronzemedaille.

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          Aline Rotter-Focken hat bei der Weltmeisterschaft der Ringer in Kasachstan Bronze gewonnen und dem deutschen Team damit das dritte Edelmetall beschert. Die Sportlerin aus Krefeld gewann am Donnerstag in der höchsten Gewichtsklasse bis 76 Kilogramm ihren Kampf um Platz drei gegen Lokalmatadorin Elmira Sysdykowa.

          Die 28-Jährige feierte ihre vierte WM-Medaille nach Gold 2014, Silber 2017 und Bronze 2015. In Nur-Sultan hatten vor ihr schon Frank Stäbler (-67 kg) und Denis Kudla (-67 kg) jeweils Bronze geholt.

          Am Freitag hat Anna Schell in der Klasse bis 68 Kilogramm ebenfalls die Chance auf Bronze. Die Aschaffenburgerin zeigte am Donnerstag „das Turnier ihre Lebens“, wie Bundestrainer Patrick Loes meinte, und verlor erst im Halbfinale gegen Favoritin Tamyra Mensah aus den Vereinigten Staaten. Durch den Einzug in die Vorschlussrunde hatte sich die 26-Jährige aber die Qualifikation für Olympia in Tokio gesichert und damit einen großen Erfolg gefeiert.

          Vor ihr hatten sich bei der WM schon Stäbler, Kudla, Rotter-Focken und Griechisch-Römisch-Schwergewichtler Eduard Popp die Teilnahme an den Sommerspielen gesichert. Auf Olympia 2020 kann auch Alexander Semisorow noch hoffen. In der Freistil-Klasse bis 65 Kilogramm darf der Baden-Württemberger in der Hoffnungsrunde ran. Horst Lehr (-57 kg) und Luisa Niemesch (-62 kg) schieden dagegen aus.

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