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Ringen-EM : Schleicher gewinnt Bronze

  • Aktualisiert am

Der Deutsche Tim Schleicher (in dunkel) ringt mit dem Ukrainer Nikolai Aiwasjan Bild: REUTERS

Tim Schleicher gewinnt bei der Ringer-WM die Bronzemedaille. In der Kategorie bis 60 Kilogramm dreht Schleicher gegen den Ukrainer Nikolai Aiwasjan den schon verloren geglaubten Kampf.

          Der Nürnberger Tim Schleicher hat bei den Europameisterschaften der Ringer in Tiflis die Bronzemedaille gewonnen. In der Kategorie bis 60 Kilogramm drehte Schleicher am Mittwoch gegen den Ukrainer Nikolai Aiwasjan den schon verloren geglaubten Kampf noch mit 2:1 Runden zu seinen Gunsten. „Das war eine hervorragend herausgekämpfte Leistung. Schön, wie er sich im kleinen Finale nach dem Rückstand aus Runde eins noch zum Sieg gekämpft hat“, sagte Bundestrainer Sven Thiele.

          Damit feierte der Deutsche Ringerbund nach Rang drei von Jaqueline Schellin bereits die zweite Medaille. Eileen Friedrich aus Frankfurt (Oder) verlor in der Klasse bis 51 Kilogramm dagegen den Bronze-Kampf gegen die Russin Jekatarina Krasnowa mit 1:2 und wurde Fünfte.

          Vergeblicher Griff nach Bronze: Eileen Friedrich (in rot)

          Schleicher hatte sich vor 10.000 Zuschauern mit starken Leistungen gegen den Litauer Sarunas Jurcys und den Spanier Yunier Castillo Silveira ins Halbfinale gekämpft. Dort wurde er vom Bulgaren Wladimir Dubow in zwei Runden gestoppt. Im kleinen Finale hatte Schleicher schon fast auf beiden Schultern gelegen und schien geschlagen. Doch er kämpfte sich bis zum Pausengong in die Brücke, eine Abwehrhaltung. In beeindruckender Weise drehte der Nürnberger noch den Kampf.

          Erfreutes Leichtgewicht: Jaqueline Schellin

          „Die zweite Medaille am zweiten Tag, das kann sich doch sehen lassen, wir freuen uns über die Kampfleistung von Tim“, sagte DRB-Sportdirektor Jannis Zamanduridis.

          Im Duell um Bronze hatte Eileen Friedrich die erste Runde für sich entschieden. Doch die Russin wurde immer stärker. Friedrich war nur über die Hoffnungsrunde ins kleine Finale eingezogen. Sie hatte ihren Auftaktkampf gegen Roksana Zasina mit 0:2 Runden verloren. Die Polin erreichte das Finale, und so konnte Eileen Friedrich doch noch ins Kampfgeschehen eingreifen. Durch einen Erfolg über die Französin Isabelle Ladeveze schaffte sie den Sprung ins kleine Finale.

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