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Lehrstunde im Spitzenspiel : Rhein-Neckar Löwen dominieren Magdeburg

  • Aktualisiert am

Chancenlos: Gudjon Valur Sigurdsson (l) von den Rhein-Neckar Löwen wirft an Magdeburgs Torwart Dario Quenstedt vorbei ein Tor. Bild: dpa

Im Verfolgerduell setzen sich die Rhein-Neckar-Löwen souverän durch – und treiben ihre Gegner schon in der ersten Halbzeit zur Verzweiflung. Auch der SG Flensburg-Handewitt bleibt auf Erfolgskurs.

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          Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen hat dem SC Magdeburg im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga eine Lehrstunde erteilt. Am 16. Spieltag setzte sich der Tabellenvierte dank einer in der ersten Halbzeit überragenden Leistung 28:22 (18:8) gegen den Liga-Dritten durch und rückte in der Tabelle mit 25:5 Punkten bei zwei Spielen weniger auf dem Konto an Magdeburg (26:8) heran. „Die erste Halbzeit war unsere Beste in dieser Saison“, sagte Löwen-Keeper Andreas Palicka bei Sky. Magdeburgs Rückraumspieler Michael Damgaard klagte dagegen: „Die erste Halbzeit heute war überhaupt nicht zu akzeptieren. Wir haben viel verworfen, aber das war nicht unsere einzige Unsicherheit.“

          Spielplan der Handball-WM 2019 in Deutschland und Dänemark

          Unangefochtener Spitzenreiter bleibt die SG Flensburg-Handewitt. Der Titelverteidiger setzte sich in einer von den starken Abwehrreihen geprägten Partie beim ersatzgeschwächten Tabellensechsten MT Melsungen 24:18 (12:10) durch und feierte im 16. Saisonspiel den 16. Sieg. Keine Blöße gab sich beim 32:19 (17:11) gegen den TVB 1898 Stuttgart auch der erste Verfolger THW Kiel (30:4 Punkte). Nichts zu holen gab es für die Teams aus dem Tabellenkeller. Schlusslicht Eulen Ludwigshafen verlor 26:30 (12:16) bei Frisch Auf Göppingen, Altmeister VfL Gummersbach unterlag den Füchsen Berlin 20:29 (10:19). Die SG BBM Bietigheim musste sich dem HC Erlangen 24:26 (9:11) geschlagen geben.

          Im Vorfeld des Topspiels in der Mannheimer SAP Arena hatten die Löwen die Vertragsverlängerung mit dem zuletzt angeschlagenen schwedischen Toptorhüter Mikael Appelgren (bis 2023) bekannt gegeben. Spielen durfte Teamkollege Palicka, der Magdeburg bereits in der ersten Halbzeit mit 13 Paraden zur Verzweiflung trieb. In der Offensive überragten auf Löwen-Seite Andy Schmid als Ballverteiler und Toptorschütze Gudjon Valur Sigurdsson (neun Treffer).

          Nach einem Zehn-Tore-Vorsprung zur Halbzeit nahm der Gastgeber deutlich Tempo raus, Magdeburg war aber nicht in der Lage, die Partie noch einmal spannend zu machen.

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