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Handball : Rhein-Neckar Löwen beißen sich gegen Hamburg durch

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Der Hamburger Henrik Toft Hansen im Zweikampf mit Kim Ekdahl du Rietz (links) und Bjarte Myrhol von den Löwen Bild: dpa

Mit einer Energieleistung zogen die Rhein-Neckar Löwen aus Mannheim beim 26:25 in Hamburg doch noch den Kopf aus der Schlinge. „Wir haben mit Glück zwei Punkte geholt“, sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen.

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          Die Rhein-Neckar Löwen bleiben dem THW Kiel auf den Fersen. Dank einer Energieleistung gewannen die spielerisch nicht überzeugenden Mannheimer am Samstag beim 26:25 (14:12) gegen den HSV Hamburg in letzter Minute. Für die Entscheidung vor 12.036 Zuschauern in der ausverkauften o2-World sorgte Torhüter Niclas Landin mit einer Doppelparade gegen die Hamburger Pascal Hens und Kentin Mahé. Mit 34:6 Zählern gehen die Löwen als Tabellenzweiter hinter Kiel (36:6) in die WM-Pause. Die Hamburger fielen mit 20:24 Punkten auf den elften Platz zurück.

          „Wir haben mit Glück zwei Punkte geholt“, sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen nach dem Spiel: „Es hätte aber auch anders ausgehen können. Der HSV hätte einen Punkt verdient.“ HSV-Coach Jens Häusler freute sich zumindest darüber, dass „wir die Löwen lange ärgern konnten“.

          Die Hamburger, die auf fünf verletzte Stammkräfte hatten verzichten müssen, kämpften von Beginn an mit großer Leidenschaft. Vor allem der erst 21 Jahre alte Feld, der als Rechtshänder im rechten Rückraum agieren musste, stürzte sich immer wieder mutig in die Abwehr der Gäste. Löwen-Trainer Jacobsen war mit der Leistung seines Teams unzufrieden. Mit hochrotem Kopf schimpfte der Däne als Patrick Groetzki leichtfertig eine Chance vergab.

          Nach 45 Minuten lagen die Hamburger mit 21:18 in Führung, doch die Löwen kamen wieder heran. In einer hektischen Schlussphase sah der Mannheimer Alexander Petersson nach einem Foul an Hens die Rote Karte (53.). Beste Werfer der Partie waren Alexander Feld (7) für den HSV sowie Kim Ekdahl du Rietz (6).

          Die TSV Hannover-Burgdorf setzte sich ohne Probleme mit 27:19 (12:9) gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim durch und verbesserte sich durch den zweiten Sieg in Serie mit 21:21 Punkten auf den achten Platz. Der TSV GWD Minden verließ dank eines 35:27 (17:13)-Sieges über Tabellenschlusslicht SG BBM Bietigheim rechtzeitig zum Jahreswechsel die Abstiegsplätze.

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