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Rekord in der NHL : Montreal schießt zwei Tore in zwei Sekunden

  • Aktualisiert am

Angreifer Max Domi (l.) und sein Teamkollege Jeff Petry freuen sich über das 5:4. Nur eine Sekunde später sollten sie wieder jubeln. Bild: USA TODAY Sports

Das hat es in der NHL noch nicht gegeben. Den Montreal Canadiens gelangen gleich zwei Treffer in zwei Sekunden – damit drehten sie die Partie gegen Washington in den Schlussminuten. Derweil war ein deutscher Goalie Matchwinner für sein Team.

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          Rekordmeister Montreal Canadiens hat in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL mit zwei Toren in zwei Sekunden für einen Rekord gesorgt. Im Heimspiel gegen Titelverteidiger Washington Capitals sorgten Max Domi (59:38) und Joel Armia (59:40) in der Schlussminute für den 6:4-Sieg. Armia traf direkt nach dem Bully ins leere Tor, die „Caps“ hatten ihren Goalie für einen zusätzlichen Feldspieler herausgenommen.

          Die bisherige Bestmarke lag bei drei Sekunden und war von gleich drei Teams erzielt worden. Die New York Islanders (2016 gegen Pittsburgh), die Minnesota Wild (2014 gegen Chicago) und die St. Louis Eagles (1935 gegen Detroit) trafen blitzschnell nacheinander. 3:04 Minuten vor Schluss hatte Montreal noch 3:4 hinten gelegen, dann glich Jesperi Kotkaniemi aus. Der Finne hatte bereits zum 1:0 getroffen, es waren die ersten beiden NHL-Tore des erst 18 Jahre alten Profis.

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          Für die New York Islanders war der deutsche Nationaltorwart Thomas Greiss maßgeblich am Sieg gegen die Pittsburgh Penguins beteiligt. Der 32-Jährige ragte beim 3:2 nach Penaltyschießen mit 29 abgewehrten Schüssen heraus und wehrte im Shootout die Versuche der Superstars Sidney Crosby und Kris Letang ab. Greiss bekam ein Extralob seines Trainers Barry Trotz. „Da sind einige ziemlich gute Leute auf ihn zugelaufen, aber er ist nicht zusammengezuckt“, sagte Trotz. „Dann haben sie ein paar große Namen im Shootout auf ihn geworfen, und er war wirklich gut.“ Den einzigen Penalty verwandelte Josh Bailey, Tom Kühnhackl kam gegen seinen ehemaligen Klub nicht zum Einsatz. Zwei Tage zuvor hatte er beim 6:3 in Pittsburgh ein Tor erzielt. Nun wurde der ehemalige Nationalspieler zunächst zum Farmteam, den Bridgesport Sound Tigers in der zweitklassigen AHL, geschickt. Der zweimalige Stanley-Cup-Champion wechselte erst im Sommer von Pittsburgh nach Brooklyn und gilt weiterhin als möglicher Kandidat für einen weiteren Transfer.

          Cool geblieben gegen den Superstar: New Yorks Thomas Greiss (r.) beim Penalty-Shootout gegen Pittsburghs Sidney Crosby

          In Edmonton überzeugte derweil das deutsche Duo Tobias Rieder und Leon Draisaitl. Rieder und Draisaitl blieben beim 4:0 ihrer Edmonton Oilers gegen die Chicago Blackhawks zwar ohne eigenen Treffer, trugen sich jedoch mit Assists in die Statistik ein. Beim 4:0 von Alex Chiasson lieferten beide die Vorarbeit, Rieder legte zudem Jason Garrisons Tor zum 2:0 auf. Dominik Kahun, Silbermedaillengewinner von Pyeongchang, blieb in nur zwölf Minuten Eiszeit blass. Für die Oilers, bei denen Drake Caggiula doppelt traf, und die Islanders war es jeweils der siebte Sieg im zwölften Saisonspiel.

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