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Reformen beim Ocean Race : Kürzer, leichter, schneller

Voll im Wind: Das Ocean Race wird reformiert Bild: Ainhoa Sanchez/Volvo Ocean Race

Beim Ocean Race gibt es einen Neuanfang: Der Sponsor wechselt und es werden andere Boote zu Wasser gelassen. Wird das Rennen so noch gefährlicher?

          3 Min.

          Die Reise ist zu Ende – doch der Neuanfang wird längst geplant. Kurz nach dem Finale des Volvo Ocean Race am vergangenen Wochenende in Den Haag haben die Organisatoren der Segelregatta um die Welt nun angekündigt, dass die kommende knapp neun Monate lange und mehr als 80.000 Kilometer weite Jagd über die Weltmeere in drei Jahren mit kürzeren, leichteren und bei guten Windbedingungen auf sogenannten Foils über das Wasser surfenden Imoca-Yachten, gestartet werden soll. Eine Nachricht, die bei den diesjährigen Teilnehmern für Begeisterung gesorgt hat. „Für uns Segler ist das eine ziemlich aufregende Sache. Vor allem für die junge Generation sind die jetzigen Boote nicht mehr interessant“, sagte Ocean-Race-Veteran Bouwe Bekking.

          Sebastian Reuter
          Redakteur vom Dienst.

          Der 55 Jahre alte Niederländer begrüßt den Wechsel von den jetzigen 65 Fuß langen Yachten auf die Boote der Open60-Klasse, die auch von dem deutschen Hochseesegler Boris Herrmann bevorzugt werden. Auf den Yachten werden die Crews künftig wohl von jetzt maximal zehn Seglern auf eine Größe von höchstens sieben Teilnehmern pro Yacht reduziert. Dafür würden die Teams aber noch schneller um die Welt jagen – und hätten zudem mehr Möglichkeiten beim technischen Design ihrer Boote. Bedeutet der Wechsel also mehr Spektakel – und damit auch größere Gefahr?

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