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Demme wird „Fifa“-Spieler : RB Leipzig macht Bundesligaprofi zum „E-Sportler“

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Leipzig-Profi Diego Demme (l.) ist für seinen Klub künftig auch an der Konsole aktiv. Bild: Reuters

Ab November treten 22 Bundesligaklubs in der Fußball-Simulation „Fifa 20“ in der Virtuellen Bundesliga gegeneinander an. Auch RB Leipzig ist dabei – und hat nun einen ungewöhnlichen Transfer verkündet.

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          Das Zusammenspiel von realem und virtuellem Fußball wird für viele Klubs der Fußball-Bundesliga offenkundig immer wichtiger. Nun kündigte der derzeitige Tabellenfünfte RB Leipzig an, dass Profispieler Diego Demme unter die Profizocker gegangen ist. Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler wird Teil der „E-Sport“-Abteilung des Vereins, die ab dem 4. November in der Virtuellen Bundesliga (VBL) in der Fußball-Simulation Fifa 20 startet. Dies gab der Verein am Montag bekannt.

          Wann und wie häufig Demme an der Konsole zum Einsatz kommen wird, ließ der Klub zunächst ebenso offen, wie Hinweise darauf, ob Demmes Fähigkeiten am Controller tatsächlich so gut – oder ob es sich bei der Aufnahme um eine Marketingaktion handele. In der Bundesliga kam Demme in der laufenden Saison in jedem Spiel zum Einsatz. Auch wie Trainer Julian Nagelsmann über den Zocker-Ausflug seines Spieles denkt, ist bislang unbekannt.

          Neben Demme gehen die Gamer Cihan Yasarlar, Alexander Czaplok und Alexander Breuer, der sich am Samstag einen Platz im Kader der Leipziger erspielt hatte, an den Start.

          In der VBL spielen 22 Teams aus der Bundesliga und 2. Bundesliga um die Krone im deutschen „E-Football“. Titelverteidiger ist Werder Bremen. Bis zum Saisonabschluss im Februar 2020 gibt es insgesamt 21 Spieltage mit jeweils elf Begegnungen, ohne Rückrunde.

          Je zwei Spieler der ersten sechs Klubs in der Abschlusstabelle qualifizieren sich direkt für das VBL Grand Final im März 2020, in dem der übergeordnete Titel „Deutscher Meister im „E-Football“ unter den Einzelspielern ausgespielt wird. Zusätzlich können sich je zwei Spieler der Klubs auf den Plätzen sieben bis 16 über die Play-offs qualifizieren.

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