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Fünf Typen der Zukunft : Das sind die neuen Stars des Radsports

  • -Aktualisiert am

Wo fahren sie denn, die neuen Stars? Eine Skulptur zu Ehren des Radsports Bild: Reuters

Die nächste Generation tritt kräftig in die Pedale und macht sich einen Namen. Fünf Typen werden die Zukunft prägen: ein Windhund, ein Abenteurer, ein Original, ein Goldsucher und ein Alleskönner.

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          Tadej Pogačar ist der Windhund

          Er wirkt wie ein Windhund auf dem Rad. Ziemlich dünn, enorm fokussiert, etwas unscheinbar und vor allem schnell, sehr, sehr schnell. Tadej Pogačar kommt als Rennfahrer der Formel nahe, die im Englischen so viel klangvoller ist: born to ride. Der Slowene vom Team UAE fährt einfach Rad und sieht selbst im Finale der härtesten Rennen nicht aus, als müsse er sonderlich leiden und kämpfen. Er lässt es leicht und souverän aussehen, was zermürbend auf seine Widersacher wirkt. Dabei ist dieser schmächtige junge Mann gerade erst 22 Jahre alt.

          Frei von jeglicher Extravaganz, aber voller Erfolg unterwegs im Peloton. Den größtmöglichen Coup landete er im vorigen Jahr, als er sich bei der Tour de France drei Wochen lang wie eine Made im Speck an den Windschatten der starken Truppe Jumbo-Visma von seinem Landsmann Primož Roglič klammerte. Nur um dann am letzten Tag mit einem sagenhaften Zeitfahr-Ritt die Tour für sich zu entscheiden. Die Radsportwelt war verblüfft – nur Pogačar selber nicht. Er knie sich schließlich schon seit Kindesbeinen in seinen Sport, sagte er.

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