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Sagan gewinnt zehnte Etappe : „Es war ein richtig guter Tag für uns“

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Peter Sagan: „Es war ein richtig guter Tag für uns“ Bild: AFP

Dank guter Tempoarbeit des Bora-Teams kann Radstar Peter Sagan auf der zehnten Etappe des Giro d’Italia den Massensprint von vorne gewinnen.

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          Der slowakische Radstar Peter Sagan hat dem deutschen Team Bora-hansgrohe den ersten Etappensieg beim diesjährigen Giro d'Italia beschert. Der dreimalige Straßenrad-Weltmeister und Teamkollege des deutschen Hoffnungsträgers Emanuel Buchmann entschied am Montag auf der zehnten Etappe nach 139 Kilometer von L'Aquila nach Foligno einen Massensprint des Hauptfeldes vor dem Kolumbianer Fernando Gaviria und dem Italiener Davide Cimolai für sich.

          Der frühere Tour-Sieger Egan Bernal verteidigte sein am Vortag erobertes Rosa Trikot des Gesamtführenden erfolgreich. Buchmann rollte als 26. über die Ziellinie. In der Gesamtwertung bleibt der Rundfahrt-Spezialist aus Ravensburg auf Rang 15, sein Rückstand auf Bernal steht bei 1:47 Minuten.

          „Es war ein richtig guter Tag für uns. Ich muss an alle in meinem Team ein großes Dankeschön sagen“, erklärte Tagessieger Sagan nach dem Rennen. Die Bora-Mannschaft hatte bei der einzigen Bergwertung des Tages gut 40 Kilometer vor dem Ziel aufs Tempo gedrückt und damit die Sprintstars Tim Merlier (Belgien), Dylan Groenewegen (Niederlande) und Giacomo Nizzolo (Italien) abgehängt. Für den 31-Jährigen Sagan, der den Sprint mit einem unwiderstehlichen Finish von vorne für sich entschied, ist es der insgesamt zweite Tageserfolg in seiner Giro-Laufbahn nach 2020. Der frühere Weltmeister übernahm damit auch die Führung in der Punktewertung und sorgte für den insgesamt siebten Bora-Tagessieg in der laufenden WorldTour-Saison.

          Am Dienstag darf das Feld nach zehn anstrengenden Tagen durchschnaufen: Der erste von zwei Ruhetagen im Rahmen der 104. Italien-Rundfahrt steht an. Am Mittwoch geht es über 163 Kilometer durch die Toskana von Perugia nach Montalcino. Dabei sind auch 35 Kilometer über die Schotterpisten des schweren Eintagesrennens Strade Bianche zu bewältigen.

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