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Roglic bei Vuelta wieder vorne : „Ich hatte sehr gute Beine“

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Schon wieder Tagessieger, schon wieder Führender des Gesamtklassements: Primoz Roglic Bild: EPA

Das Wechselspiel an der Spitze des Gesamtklassements geht weiter. Nach einer starken Vorstellung beim Einzelzeitfahren übernimmt nun Primoz Roglic wieder die Führung.

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          Top-Favorit Primoz Roglic hat zum Start in die entscheidende Woche der Spanien-Rundfahrt mit seinem bereits vierten Etappensieg das Rote Trikot des Gesamtführenden zurückerobert. Der Tour-Zweite vom Team Jumbo-Visma gewann das 33,7 Kilometer lange Einzelzeitfahren von Muros nach Mirador de Ezaro in in 46:39 Minuten und distanzierte damit seinen größten Rivalen und bisherigen Gesamtersten Richard Carapaz aus Ecuador um 49 Sekunden.

          Roglic liegt im Gesamtklassement nun 39 Sekunden vor Carapaz (Ineos Grenadiers) und 47 Sekunden vor dem Briten Hugh Carthy (EF Pro Cycling). Damit hat der frühere Skispringer beste Chancen, wie im Vorjahr die Vuelta zu gewinnen.

          Der zweite Platz bei der 13. Etappe ging an den Amerikaner Will Barta (CCC Team), der nur eine Sekunde langsamer als der Slowene war. Der Freiburger Jasha Sütterlin (Sunweb/+1:07 Minuten) wurde starker Zehnter, der Weilheimer Jannik Steimle (Deceuninck-Quick Step/+1:29) belegte den 14. Platz.

          An der Spitze folgte nach dem Teilabschnitt am Dienstag bereits zum vierten Mal ein Wechsel zwischen den beiden Rundfahrt-Favoriten. Erst am Sonntag hatte der Ecuadorianer Carapaz bei der Königsetappe die Gesamtführung von Roglic übernommen, nun holte sich Roglic die Spitzenposition zum bereits zweiten Mal zurück.

          Das einzige Einzelzeitfahren der 75. Spanien-Rundfahrt wies einen überwiegend flachen Verlauf auf, es endete jedoch mit einer Schlusssteigung. Roglic, der bei einem ganz ähnlichen Streckenprofil beim Finale der Tour de France noch das Gelbe Trikot an seinen Landsmann Tadej Pogacar verloren hatte, wechselte am Schlussanstieg das Rad und baute seinen Vorsprung auf den letztlich siebtplatzierten Carapaz aus. „Es ist schon etwas her, dass ich ein Zeitfahren gewonnen habe. Es lief aber sehr gut. Ich hatte sehr gute Beine. Ich werde alles dafür geben, um die Vuelta zu gewinnen“, sagte Roglic, der sich die Kräfte perfekt eingeteilt hatte.

          Am Montag hatte die obligatorische Corona-Testreihe am zweiten Ruhetag abermals keinen positiven Befund ergeben. Die mittelschwere 14. Etappe führt am Mittwoch über 204,7 Kilometer von Lugo nach Ourense, Fluchtgruppen dürften dabei gute Chancen auf den Tagessieg haben. Drei Berge der dritten Kategorie dürften keine großen Veränderungen in der Gesamtwertung herbeiführen. Die Vuelta soll am Sonntag in Madrid enden.

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