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Giro d’Italia : Nikias Arndt setzt Ausrufezeichen

  • Aktualisiert am

Nikias Arndt: „Ich war wirklich beim letzten Anstieg total am Limit“. Bild: Reuters

Der deutsche Radprofi Arndt kommt auf der achten Etappe des Giro d’Italia als Dritter ins Ziel. Die Podestfahrer schonten sich auf der hügeligen Etappe. Für Sprinter Ewan ist die Rundfahrt beendet.

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          Nikias Arndt hat auf der achten Etappe des 104. Giro d’Italia für die bislang beste deutsche Platzierung gesorgt. Der 29-Jährige vom Team DSM belegte nach 170 Kilometern von Foggia nach Guardia Sanframondi den dritten Platz hinter dem siegreichen Franzosen Victor Lafay und Francesco Gavazzi aus Italien. Arndt war Teil einer neunköpfigen Fluchtgruppe, konnte an der giftigen Schlussrampe nicht mehr mit Lafay und Gavazzi mithalten und kam mit 37 Sekunden Rückstand ins Ziel. „Ich bin echt zufrieden, dass ich Dritter geworden bin. Ich war wirklich beim letzten Anstieg total am Limit“, sagte Arndt bei Eurosport.

          Die Favoriten schonten sich auf der hügeligen Etappe. Die deutsche Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann vom Team Bora-hansgrohe rollte mit den anderen Podiumskandidaten 4:48 Minuten nach Lafay ins Ziel und blieb ohne Zeitverlust. Der überraschend führende Ungar Attila Valter verteidigte sein Rosa Trikot ohne Probleme erfolgreich. Buchmann liegt als 15. weiterhin 1:40 Minuten hinter Valter.

          Ewan muss aufgeben

          Für den australischen Sprinterstar Caleb Ewan ist die Rundfahrt einen Tag nach seinem zweiten Etappensieg hingegen vorzeitig beendet. Der 26-Jährige vom Team Lotto Soudal kam etwa 35 Kilometer nach dem Start in einem Tunnel zu Fall und konnte das Rennen nicht mehr fortsetzen. Ewan verletzte sich bei dem Sturz am Knie. Aufgrund der Schmerzen könne er nicht mehr weiterfahren, teilte sein Team via Twitter mit. Ewan gehört seit Jahren zu den weltweit besten Sprintern. Ihm gelangen bei allen drei großen Rundfahrten Etappensiege, jeweils fünfmal beim Giro und der Tour de France sowie einmal bei der Vuelta.

          Am Sonntag wird das Terrain anspruchsvoller. Auf den 158 Kilometern von Castel Di Sangro nach Campo Felice müssen die Fahrer vier Bergwertungen überwinden. Im Finale wartet der sechs Kilometer lange Schlussanstieg mit teilweise nicht asphaltierter Straße und Steigungen von bis zu 14 Prozent.

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