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Nach Horrorsturz : Jakobsen zurück auf dem Rad

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Der Moment, der sein Leben veränderte: Fabio Jakobsen (l.), geschubst von Dylan Groenewegen Bild: AP

Dreieinhalb Monate, nachdem Fabio Jacobsen im Schlusssprint in ein Absperrgitter gedrückt worden war und danach im Koma lag, ist er erstmals wieder aufs Rad gestiegen.

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          Gut dreieinhalb Monate nach seinem Horrorsturz bei der Polen-Rundfahrt ist Fabio Jakobsen erstmals wieder aufs Rad gestiegen. „Mit diesem Post möchte ich mich bei allen Fachmedizinern bedanken, die mir auf dem langen Weg geholfen haben“, schrieb der niederländische Radprofi am Dienstag bei Instagram und veröffentlichte ein Foto von sich und seiner Freundin Delore Stougje, die ihn bei der Ausfahrt begleitete.

          Der 24-Jährige war Anfang August in Kattowitz von seinem Landsmann Dylan Groenewegen im Schlusssprint der ersten Etappe vor der Ziellinie bei einer Geschwindigkeit von über 80 km/h ins Absperrgitter gedrückt worden. Jakobsen erlitt lebensgefährliche Verletzungen und lag zwei Tage im künstlichen Koma. Der Fahrer vom Team Deceuninck-Quick Step musste mit 130 Stichen im Gesicht genäht werden.

          „Ich freue mich schon auf meine nächste Operation im Januar“, teilte Jakobsen mit: „In der Zwischenzeit werde ich langsam wieder mit dem Training beginnen.“ Groenewegen war zuletzt wegen seiner Attacke vom Radsport-Weltverband UCI für neun Monate gesperrt worden.

          Jakobsen hat sich bislang unter anderem zwei Operationen zur Gesichtsrekonstruktion unterzogen. Dabei wurden Implantate in den Kiefer gesetzt, damit er neue Zähne bekommen kann. Bis auf einen hatte er beim schlimmen Crash alle verloren.

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