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Radsport in Spanien : Roglic unmittelbar vor Vuelta-Gesamtsieg

  • Aktualisiert am

Primoz Roglic trägt weiterhin das Trikot des Gesamtführenden bei der Vuelta. Bild: EPA

Primoz Roglic wendet gerade noch ein bitteres Déjà-vu ab und steht vor dem Gesamtsieg bei der Vuelta. Der slowenische Tour-de-France-Zweite verteidigte mit letzter Kraft sein Rotes Trikot auf der vorletzten Etappe.

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          Primoz Roglic hat gerade noch ein bitteres Déjà-vu abgewendet und steht vor dem abermaligen Gesamtsieg bei der Vuelta. Der slowenische Tour-de-France-Zweite verteidigte mit letzter Kraft sein Rotes Trikot auf der 17. und vorletzten Etappe bei der Bergankunft hinauf zum Alto de la Covatilla. Roglic verlor am Samstag zwar 21 Sekunden auf seinen größten Rivalen Richard Carapaz aus Ecuador, bleibt aber in der Gesamtwertung mit 24 Sekunden Vorsprung in Führung. Den Tagessieg sicherte sich nach 178,2 Kilometern der Franzose David Gaudu vor dem Schweizer Gino Mäder und dem Spanier Ion Izagirre.

          Traditionell kommt es auf dem letzten flachen Teilstück nicht mehr zum Angriff auf den Gesamtführenden. Roglic wird damit wie im Vorjahr die Spanien-Rundfahrt gewinnen. Zugleich sichert er sich die vierte Top-Drei-Platzierung bei einer großen Rundfahrt innerhalb von zwei Jahren. Hinter Carapaz ist der Brite Hugh Carthy 47 Sekunden zurück Gesamtdritter.

          Bei der letzten Kletterpartie über 11,7 Kilometer mit durchschnittlich 6,9 Prozent Steigung geriet Roglic drei Kilometer vor dem Ziel in Schwierigkeiten, als Carapaz davonzog. Bei der Tour de France hatte Roglic den Gesamtsieg am vorletzten Tag im Einzelzeitfahren an seinen Landsmann Tadej Pogacar verloren. Dies konnte er diesmal aber verhindern. Mit insgesamt vier Etappensiegen und drei zweiten Plätzen war Roglic nicht nur der erfolgreichste Etappenjäger bei der Vuelta, dadurch sicherte er sich auch 48 Sekunden an Zeitbonifikationen, was am Ende ausschlaggebend war.

          Mit der Vuelta endet am Sonntag in Madrid auch die Radsport-Saison. Damit ist es den Radsport-Verantwortlichen tatsächlich gelungen, die wichtigsten Rennen innerhalb von drei Monaten bis auf wenige Ausnahmen durchzuziehen. Von den großen Rennen fiel lediglich der Klassiker Paris-Roubaix der Coronavirus-Pandemie zum Opfer.

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