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Giro d’Italia : Buchmann verliert wertvolle Sekunden

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Der Tagessieger hat es allen gezeigt: Joseph Lloyd Dombrowski Bild: AP

Auf der anspruchsvollen 4. Giro-Etappe attackieren auch Fahrer mit Chancen auf den Gesamtsieg. Dabei gerät der deutsche Hoffnungsträger Buchmann ins Hintertreffen.

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          Der Amerikaner Joe Dombrowski hat widrigen Wetterbedingungen getrotzt und die vierte Etappe des Giro d’Italia gewonnen. Nach 187 Kilometern von Piacenza nach Sestola setzte sich Dombrowski am Dienstag vor Alessandro de Marchi aus Italien und Landsmann Filippo Fiorelli durch.

          Auf der anspruchsvollen Etappe mit mehr als 3000 Höhenmetern attackierten im Schlussteil auch erstmals die Fahrer mit Chancen auf den Gesamtsieg. Der deutsche Hoffnungsträger Emanuel Buchmann, der beim ersten Einzelzeitfahren am Samstag enttäuscht hatte, musste dabei einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Er kam nur als 26. ins Tagesziel und verlor weitere 34 Sekunden auf Spitzenfahrer wie den ehemaligen Tour-Sieger Egan Bernal.

          Knapp zwei Kilometer vor dem Ziel hatte der Spanier Mikel Landa mit seinem Angriff die Gruppe der Gesamtklassementfahrer auseinander gerissen. Buchmann konnte die Tempoverschärfung der besten Kletterer nicht mitgehen und ließ abreißen. Der 28-Jährige liegt nun auf Rang 29 der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 2:29 Minuten auf den neuen Gesamtführenden de Marchi. Der Tagessieger übernahm das Rosa Trikot von dem Zeitfahr-Spezialisten Filippo Ganna, der am Dienstag deutlich abgehängt wurde, und hat nun 22 Sekunden Vorsprung auf den neuen Zweiten Dombrowski. Der Amerikaner, der am Mittwoch 30 Jahre alt wird, beschenkte sich mit seinem ersten Etappensieg bei einer Grand Tour selbst zum Geburtstag.

          Am Mittwoch wartet die nächste Chance für die Sprinter. Auf den 177 Kilometern von Modena nach Cattolica bietet das flache Profil kaum große Herausforderungen. Die erste Sprintankunft hatte am Sonntag der Belgier Tim Merlier für sich entschieden.

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