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Radsport : Kolumbianer bezwingt Schweizer Berge

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Auf eisigen Höhen erfolgreich: Egan Bernal (2.v.r.) verteidigt sein Gelbes Trikot in den Schweizer Bergen Bild: EPA

Der kolumbianische Jungstar Egan Bernal gewinnt die Tour de Suisse und macht zwei Wochen vor Beginn der Tour de France nachdrücklich auf sich aufmerksam.

          Der kolumbianische Radprofi Egan Bernal hat die 83. Tour de Suisse gewonnen und damit seine Rolle als Mitfavorit bei der Frankreich-Rundfahrt unterstrichen. Der 22-Jährige vom Team Ineos ließ sich am Sonntag auf der neunten und letzten Etappe über 101,5 Kilometer rund um Ulrichen durch einen dritten Platz den Gesamtsieg vor dem australischen Zeitfahr-Weltmeister Rohan Dennis nicht mehr nehmen. Den Tagessieg holte sich der Brite Hugh Carthy nach einer Solofahrt über 100 Kilometer.

          Bernal erreichte zusammen mit dem zweitplatzierten Dennis 1:02 Minuten hinter Carthy das Ziel und lag damit in der Endabrechnung 19 Sekunden vor dem Australier. Den dritten Gesamtrang belegte der Österreicher Patrick Konrad vom deutschen Bora-hansgrohe-Team mit einem Rückstand von 3:04 Minuten.

          Nach dem Erfolg bei Paris-Nizza im Frühjahr war es bereits der zweite Sieg bei einem renommierten Mehrtagesrennen für Bernal. Er könnte nach der schweren Verletzung seines Kapitäns Chris Froome und der unsicheren Situation von Tour-Titelverteidiger Geraint Thomas, der die Tour de Suisse nach einem schweren Sturz mit allerdings nur leichten Verletzungen aufgeben musste, die Trumpfkarte seines Teams bei der Tour sein, die Ineos unter dem alten Namen Sky sechsmal in sieben Jahren gewonnen hat.

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