https://www.faz.net/-gtl-9y8pa

Rad-Profi Mark Cavendish : „Habe mit Depressionen gekämpft“

  • Aktualisiert am

Ist jetzt „auf der anderen Seite“: Radfahrer Mark Cavendish, hier 2018 Bild: dpa

Neben dem Epstein-Barr-Virus wurde beim früheren Sprint-Star Mark Cavendish auch eine klinische Depression diagnostiziert. In einem Interview spricht der Radfahrer nun über diese „dunklen“ Zeiten.

          1 Min.

          Der frühere Weltklasse-Sprinter Mark Cavendish hatte in den vergangenen Jahren nicht nur mit körperlichen, sondern auch mit psychischen Problemen zu kämpfen. Dies sagte der 34 Jahre alte Radprofi in einem Interview der britischen Zeitung „The Times“.

          „Es war nicht nur meine körperliche Gesundheit, die in den letzten Jahren einen Schlag erlitten hat. Ich habe in dieser Zeit ziemlich hart mit Depressionen gekämpft. Im August 2018 wurde bei mir eine klinische Depression diagnostiziert“, sagte Cavendish, der unter anderem 30 Etappen bei der Tour de France für sich entschieden hat.

          Körperlich hatte Cavendish das Epstein-Barr-Virus längere Zeit zu schaffen gemacht, psychisch stabilisierte er sich mit der Zeit wieder. „Es war dunkel, aber jetzt bin ich auf der anderen Seite“, sagte Cavendish.

          2020 wollte der Sprinter mit dem Rennstall Bahrain-Mclaren wieder angreifen, doch derzeit pausiert die Radsport-Tour wegen der Coronavirus-Pandemie. Die Ungewissheit kennt Cavendish aus der jüngeren Vergangenheit. „Das Unbekannte, wann du wieder Rennen fahren kannst, das hatte ich zwei Jahre lang“, schilderte der Brite.

          Weitere Themen

          Uefa-Cup der Radprofis

          Giro d’Italia : Uefa-Cup der Radprofis

          Der Giro d’Italia ist der Stolz einer ganzen Nation – doch viele Topfahrer sehen die Rundfahrt nur als zweite Wahl. Daran ändert auch ein Dante-Zitat auf dem Rosa Trikot nichts.

          Topmeldungen

          Viele Menschen warten in der Corona-Krise zu lange, bis sie sich Hilfe suchen.

          Psychische Erkrankungen : Die Krise nach der Krise

          Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen – viele Menschen leiden psychisch stark unter der Corona-Pandemie. Doch Therapieplätze sind knapp. Ärzte und Therapeuten befürchten: Das Schlimmste kommt erst noch.

          Schauspieler verteidigen sich : „Kritik ist wahnsinnig wichtig“

          Ihre #allesdichtmachen-Videos sorgten bundesweit für Diskussionen. Nun haben Volker Bruch, Nina Gummich und zwei Kolleginnen ein Interview gegeben. Bruch äußert sich darin auch zu Berichten über einen Mitgliedsantrag bei der Partei „Die Basis“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.