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Vuelta : Quintana setzt Roglic zu

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Wieder in Sichtweite: Nairo Quintana kommt Primoz Roglic nahe. Bild: EPA

Problematische Etappe für Primoz Roglic: Der Führende der Vuelta-Gesamtwertung verliert viel Zeit beim Etappensieg des Belgiers Gilbert. Nairo Quintana ist jetzt Zweiter.

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          Philippe Gilbert (Deceuninck-Quick Step) hat seine zweite Etappe bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt gewonnen. Auf dem kurios verlaufenen 17. Teilstück über 219,6 km nach Guadalajara setzte sich der Belgier aus einer großen Ausreißergruppe heraus durch. Zuvor hatte Gilbert auf der 12. Etappe in Bilbao triumphiert.

          Der Gesamtführende Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) kam auf der längsten Etappe der laufendem Vuelta mit einem blauen Auge davon und behält sein Rotes Trikot. Er kam mit der Gruppe der Favoriten 5:29 Minuten hinter dem Sieger ins Ziel. Er verlor allerdings viel Zeit auf Nairo Quintana (Kolumbien/Movistar), der zu den Ausreißern gehörte und sich mit nun 2:24 Minuten Rückstand auf Platz zwei der Gesamtwertung vorschob.

          „Ich habe so etwas in den 17 Jahren meiner Karriere noch überhaupt nicht erlebt. Das war eine verrückte Etappe“, sagte Gilbert. Denn die Spitzengruppe, zu der auch Nikias Arndt, Max Walscheid (beide Sunweb) und Jonas Koch (CCC Team) gehörte, hatte sich an einer Windkante abgesetzt. Das Hauptfeld brach anschließend mehrfach auseinander, bis nur noch eine Verfolgergruppe mit vielen Favoriten übrig blieb, die aber auf der äußerst schnell gefahrenen Etappe nicht mehr an die Ausreißer heran kam.

          "Es liegt an mir, in einer solchen Situation da zu sein. Ich habe einen Fehler gemacht, und war nicht da, wo ich sein sollte", sagte Roglic bei Eurosport: "Die Mannschaft hat mich gerettet, und am Ende war ich noch in einer einigermaßen guten Position. Man macht Fehler, aber dann muss man jetzt die Lehren auch die daraus ziehen."

          Am Donnerstag steht eine weitere Bergetappe über 177,5 km zwischen Colmenar Viejo und Becerril de la Sierra mit vier Anstiegen der ersten Kategorie und einem kurzen Schlussanstieg an. Die Vuelta endet am Sonntag in Madrid.

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