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Psychoterror im Training : Turner-Bund lässt Vorwürfe prüfen

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Weltmeisterin Pauline Schäfer und fünf weitere Turnerinnen klagen gegen den Psychoterror einer Trainerin. Bild: dpa

Weltmeisterin Pauline Schäfer und fünf weitere Turnerinnen beschuldigen eine Trainerin, Psychoterror ausgeübt zu haben. Der Verband stellt nun ein Team zusammen, um den Sachverhalt zu klären.

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          Der Deutsche Turner-Bund (DTB) lässt die erhobenen Vorwürfe gegen eine Trainerin am Bundesstützpunkt in Chemnitz von einer Anwaltskanzlei untersuchen. „Uns ist wichtig, dass die Sachverhalte unabhängig untersucht werden, dazu haben wir bereits eine Anwaltskanzlei beauftragt“, sagte DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam dem Sportinformationsdienst. Diese werde gemeinsam mit einem Psychologen „kurzfristig die Arbeit aufnehmen“.

          Es werde „gerade ein Team zusammengestellt, an das sich Athletinnen mit Sachverhalten wenden können, die in Beziehung zum Bundesstützpunkt Chemnitz stehen“, sagte Willam und erklärte, dass der DTB die Trainerin „bis zur Klärung der Vorwürfe nicht zu zentralen Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen einladen“ werde. Angestellt ist die Trainerin beim Olympiastützpunkt in Chemnitz, daher müsse dieser oder der Landessportbund Sachsen über mögliche arbeitsrechtliche Maßnahmen entscheiden.

          Im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatten die ehemalige Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer sowie fünf weitere Athletinnen eine Trainerin aus Chemnitz beschuldigt, Psychoterror ausgeübt zu haben. Auch seien verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Absprache verabreicht worden.

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